Wandertag

Wandern

Am Samstag waren wir in der Pampa auf dem Land zum Wandern verabredet mit zwei befreundeten Pärchen und deren Kindern (auf den Rücken der Männer, sehr chillig, alles easy… ;)). Und zwar hatten wir uns die Schwäbische Alb vorgenommen – natürlich nicht die ganze, höhö, sondern nur einen kleinen aber durchaus respektablen Teil. Insgesamt liefen wir diesen Rundweg von ca. 10 Kilometern in zwei Stunden bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen.

Schwäbische Alb

Wir waren eine lustige Wandertruppe, haben viel gelacht und gelabert, es war einfach ein sehr entspannter Nachmittag mit viel frischer Luft und viel Natur. Da hat man mal richtig den Kopf frei gekriegt, raus aus der Stadt und raus aus dem Alltäglichen.

Schwäbische Alb

Königlich war natürlich die Belohnung für den ein oder anderen Aufstieg: Freie Sicht auf Burg Hohenzollern! Und später gab’s sogar noch eine Belohung: Zwischenstopp, Eisbecher und Kaffee! Noch viel später folgte die Abschlusseinkehr mit Burger und Bier. Wir haben es uns richtig gutgehen lassen alle miteinander, es war echt ein schöner Samstag.

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern

Schee isch’s im Ländle, gell? ;)

Winter!

Also, MTM und ich waren am Sonntagnachmittag in der Schwäbischen Alb und da war eindeutig noch Winter! Ja, die Sonne strahlte. ABER: Es war schweinekalt, wirklich, bitterbitterkalt. UND: Es lag Schnee! Ok, jetzt nicht flächendeckend, aber vereinzelt und sehr zäh und nicht im Begriff, wegzuschmelzen. War ja kalt, wie schon gesagt. Schweinekalt. In der Sonne, beim Ausruhen auf Bänken mit schöner Aussicht von da oben, da ging es mit der Kälte. Vom Herumwandern wurde einem ja auch bisschen warm. Aber im Schatten der Bäume war die Luft eisig. Trotzdem tat es gut, diese eisige Berg- und Waldluft zu schnuppern und die Gräten bisschen zu bewegen.

Schwäbische Alb

Vor Einbruch der Dunkelheit (das muss ein Horror sein, so mitten im Wald im Dunkeln, uah!) kehrten wir noch im „Schützenhaus“ ein und glichen unseren Kalorienhaushalt wieder aus. Als wir dann vor die Tür traten, sahen wir die Hand vor Augen nicht mehr. Ist schon krass, wenn man aus der Stadt kommt und deshalb gar nicht mehr zu wissen scheint, was richtige Dunkelheit ist. Geraschelt hat’s auch auf dem Weg zum Auto, da konnte sogar MTM das Fürchten gelehrt werden.

Der Tatort lief schon längst, als wir zu Hause ankamen. Ich hatte eiskalte Beine und Arschbacken und wärmte mich in der Wanne wieder auf. Und schon war das Wochenende wieder vorbei und der verdammte Montag stand kurz bevor. Zum Glück hab ich nur eine 4-Tage Woche und im Anschluss ein 4-Tage-Wochenende. Wer weiß, warum? :D

Sonntagsausflug ins Blaue

…und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Am letzten Sonntag nutzten wir das wieder einmal wunderbare, spätsommerliche Wetter für einen Ausflug zu einem hübschen Fleckchen in der Nähe von Ulm: Blaubeuren. Dort, in diesem schnuckeligen kleinen Örtchen, kann man den Blautopf besichtigen. Diese wundersame, leuchtend blaue Quelle hatte durchaus etwas Magisches an sich. Das Geplätscher des Wassers war so beruhigend und die leuchtenden Farben waren so prächtig, dass man sich sofort erholt und zufrieden fühlte!

Blautopf

Nachdem wir genug gestaunt hatten, gingen wir griechisch essen, weil wir das schon lange nicht gemacht hatten. Und ich liiiiieeeebe ja Zaziki, Metaxasauce und Co. ;)
Kurzentschlossen machten wir uns dann am Nachmittag von dort aus noch auf den Weg ins nicht mehr weit entfernte Ulm. Ich war bisher ein Mal dort, vor 4,5 Jahren, als MTM und ich gerade mal ein paar Wochen zusammen waren. Damals besuchte ich meine Freundin, die in der Nähe von Ulm ein Praktikum machte. Ich hatte zu der Zeit eine kleine Tour gemacht: Von Dresden nach Düsseldorf zu einer Freundin, dann nach Ulm zu der anderen Freundin, und dann zum ersten Mal nach Stuttgart, zu MTM. Hach, das waren Zeiten… Ich weiß noch, wie ich staunend mit MTM durch Stuggi gelaufen bin, die neue Stadt, die neuen Eindrücke in mich aufsaugend. Und jetzt wohne ich hier, schon über 7 Monate, und alles ist schon ganz normal für mich geworden…

Wie dem auch sei, weiter im Text: In Ulm schlenderten wir dann ein bisschen durch die City und besichtigten das Ulmer Münster mit seinem höchsten Kirchturm der Welt. Ich war zum wiederholten Male sehr beeindruckt von dem Erscheinungsbild dieses Bauwerkes. Auch das Innere ließ mich staunen, solche imposanten Kirchen erwecken immer so eine Ehrfurcht in mir. Seltsam irgendwie.

Ulmer Münster

Einen schönen Ausflugssonntag haben wir also mal wieder erlebt. Und wieder konnten wir erholt und mit neuen Kräften in die Arbeitswoche starten. Die Kräfte gehen jetzt schon langsam wieder zur Neige, aber bald steht ja auch schon wieder das Wochenende vor der Tür. Ich glaube, da werde ich mal durchweg so richtig schön abgammeln, um meine Kräfte und meinen Geldbeutel zu schonen. Denn in ein paar Tagen beginnt das Stuttgarter Volksfescht und ich habe schon etliche „Prost-ihr-Säcke“-Verabredungen. ;)

Nach dem Feiern: Kultur!

Am Sonntag nach dem Festzeltsamstag rafften mein Freund und ich uns irgendwie auf, denn das Wetter war plötzlich wunderschön und wir hatten schon im Vorfeld meines Besuches einen Ausflug geplant.
Also fuhren wir zum Schloss Lichtenstein bei Reutlingen, am Rande der Schwäbischen Alb. Wir spazierten dort eine ganze Weile herum und genossen einfach das Wetter und das Grün.

Schloss Lichtenstein

Wir sahen einige Denkmale, Buschwindröschen (hab ich noch nie vorher gesehen!) und auch einen Höhenpark, wo Leute freiwillig zwischen Bäumen herumklettern. Nix für mich, aber war lustig anzuschauen.
Natürlich schauten wir uns auch den Schlosshof an und waren ganz angetan. Das sieht doch aus wie ein Märchenschloss, oder?!

Schloss Lichtenstein

Der Ausblick auf die Alb war natürlich auch herrlich, so viel Grün im Auge wirkt echt erquickend, da sind die Strapazen des Abends glatt vergessen. ;)

Ausblick Lichtenstein

Später gingen wir noch zur Bärenhöhle, eine Tropfsteinhöhle in der früher u.a. Höhlenbären gelebt haben.

Bärenhöhle

Das war ein Sonntagsausflug, wie er im Buche steht!
Am Abend waren wir noch etwas essen und am Montag fuhr ich dann wieder zurück nach Dresden. Und hier bin ich nun, krank und schwach. Ich hab mir wohl was eingefangen, und das passt mir gerade so gar nicht ins Konzept. Denn morgen trete ich wieder eine Reise an, diesmal geht’s nach Hamburg. Ich hoffe, ich kann es trotz der Seuche genießen. :(