Äh… Mai?!

Mein letzter Eintrag war im April, der Mai ist nun schon rum. Wo zum Henker bleibt denn bitte die Zeit? Kommt nur mir das extra-schlimm vor in diesem Jahr? Nun, sei’s drum, wir haben Juni, der Sommer ist so halbherzig da, ich werd mich sicher nicht weniger rar machen als im letzten Jahr… Aber ganz fort bleiben kann ich dann doch nicht. Also, kurz und knapp, der Mai, das wettertechnische Arschloch dieses Jahres:

Er begann so:

IMAG3466

Ging mit einem 4-tägigen Mutter-Sohn-Urlaub im Feriendorf weiter, und zwar hauptsächlich so:

 

(Jap. Schnee.)

Dann hob sich die Stimmung trotz des Wetters, und zwar so:

IMAG3736

Und dann endete der Mai, Gott sei Dank so:

IMAG4704

Wie in jedem Jahr seit Papas Tod verbrachten wir die letzte Maiwoche an der Ostsee. Und ich hab mir fest vorgenommen, davon noch ausführlicher zu berichten. Urlaubsblogeinträge hab ich doch immer irgendwie hingekriegt… :)

Der erste Bibliotheksbesuch

Neulich hat unser Kind seinen ersten Kinobesuch erlebt. Wer ins Kino gehen kann, ist auch alt genug für die Bibliothek! Also starteten wir eine Woche später am Samstag durch und besuchten zu dritt die eindrucksvolle Stadtbibliothek Stuttgarts.

Ich muss gestehen, das war gar nicht MTEs erster Bibliotheksbesuch so generell, denn die Kita machte schon öfter Ausflüge zur Bibliothek nach Esslingen. Aber in der riesigen Stuttgarter Bücherei war mein Kind noch nicht, und vor allem hatte es bis dahin auch noch keinen eigenen Bibliotheksausweis! ;) Wir meldeten ihn also an und stöberten dann lange durch die Kinderliteratur. Unglaublich, dieser Vorrat an unterschiedlichsten Medien! Und bis zum 18. Geburtstag bezahlt man nicht mal eine Gebühr für den Ausweis. Wenn wir mal nicht wissen, was wir mit dem Kleinen machen sollen, setzen wir uns eben ins Auto oder in die Bahn (liebt er sowieso), machen einen kleinen Ausflug in die Innenstadt, geben Bücher zurück und leihen uns neue aus. Zeitfüllend kann man ja auch dort noch verweilen und lesen/angucken oder im Café oben Kuchen essen oder auf der Terrasse oben in der Sonne bisschen rumkieken. Und falls man was zu erledigen hat, ist Stuttgarts größtes Einkaufszentrum direkt nebenan. Ich mag dieses zugegebenermaßen überhaupt nicht, aber praktisch ist es in diesem Zusammenhang allemal. Also, es hat ja alles seine Vor- und Nachteile, aber ich bin eh überzeugte Stadtleberin und das unter anderem wegen solcher Möglichkeiten. Hashtag Stuggilove. ;)

 

Der erste Kinobesuch

Ich hab es ja schon in einem anderen Eintrag erwähnt: Dieses Alter ist irgendwie echt anstrengend, aber auch sehr toll. Erziehung und Konsequenzen und der ganze Kram nerven echt, aber was muss das muss. Man lernt sich selbst auch ganz neu kennen, was nicht immer besonders toll ist, ehrlich. Und das Kind ist auch so ein herrlicher Spiegel für die Eltern, unglaublich. Oft ist das lustig, oft aber auch irritierend, manchmal beängstigend. Naja, sei’s drum, kommen wir zu den tollen Seiten dieses Kindesalters. Er ist nun über 3 Jahre alt und erlebt ganz viele Dinge zum ersten Mal und ganz intensiv. So zum Beispiel seinen gestrigen ersten Kinobesuch. Ich wäre von alleine jetzt noch gar nicht auf die Idee gekommen, ihn ins Kino zu schleppen – mir sind die meisten aktuellen Filme auch zu dolle irgendwie. Er reagiert z.B. auf dramatische Situationen (große, weinende Disney-Augen, ganz übel) sehr empfindlich und emotional. Aber es gibt ein paar Sachen, die gehen. Das Dschungelbuch (die alte, weniger bunte, weniger dramatische Version) liebt er. Paw Patrol ist super, Fuerwehrmann Sam auch. Und von „Madagaskar“ haben wir inzwischen schon alle 3 Teile geguckt, das lief super – und seither bin ich eigentlich nur noch das Zebra, der Papa ist die Giraffe, er selbst ist der Löwe – und die Oma das Nilpferd. :D

Jedenfalls haben wir hier einen Stadtteil weiter eine kleine, alte Kinothek, die nur ausgewählte Filme zeigt. Es gibt 2 Säle, einer mit Bar und Getränkeabstellfläche und Lampen und so (hier hatte ich vor Ewigkeiten mal davon berichtet). Und ein ganz kleiner, in dem waren wir, denn dort lief „Der kleine Drache Kokosnuss“! Das konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen. Wir haben bereits ein Buch vom kleinen Drachen Kokosnuss, das lieben wir irgendwie alle. Da macht das Vorlesen richtig Spaß und es wird definitiv nicht unser letztes Buch dieser Reihe sein.

Der Film war wirklich sehr niedlich und wenig aufregend und er wurde auch gehörschonend leise gespielt. Für unser Kind war es ein absolutes Highlight, gemeinsam mit Mama und Papa und auch anderen Leuten im Kino zu sein, Süßigkeiten zu essen und den kleinen Kokosnuss in bewegten Bildern zu sehen. Und wir hatten auch unseren Spaß. :)

Februar?!

So der Februar ist rum, ich hab nach meiner erleichterten Verabschiedung des Januar nix gebacken gekriegt hier im Blog. Dabei gab es wirklich viele schöne Erlebnisse. Naja, der Februar ist ja schließlich auch kürzer, kein Wunder dass man da nix schafft. ;)

Der Monat war jedenfalls, wie erwartet, viiieeel besser als der Januar. Regelrecht frühlingshaft! Die Laune war besser, man konnte schöne Sachen unternehmen und das Kind war pünktlich zum 1. Februar auch wieder halbwegs gesund. So konnten wir die Zeit mit meiner Mutti, die Ende Januar/Anfang Februar zu Besuch war, noch ganz gut nutzen, eine schöne Taufe miterleben, „Playdates“ mit Freunden und ihren Kindern haben und mein Sohn und ich hatten auch zwei herrliche Samstagabenddates zu zweit: Während der Papa auf die Piste ging, haben wir zusammen Pizza gemacht und sie vor der Glotze gegessen. Er durfte, wie immer, wenn einer von uns ausgeht, im „großen Bett“ schlafen und ich konnte mich später an ihn ranschmusen, während der Herr des Hauses seinen Rausch auf der Couch ausschlafen konnte. ;) Auch wenn dieses ganze Erziehungsding echt anstrengend ist – es ist ein schönes Alter; das Kind erlebt so viel so intensiv und versteht und genießt richtig. ♥

Und hier noch bisschen Februar-Sonne:

Ein toller Familientag in der Stadt, mit einem geilen Frühstück, bummeln, shoppen, picknicken… (Dass der Kleine dann in der Nacht sein und unser Bett komplett vollgekotzt hat und ich am darauffolgenden Sonntag den ganzen Tag unter anderem Daunen(!)betten waschen und trocknen musste, lasse ich mal unkommentiert so stehen.)

In dieser Gegend heißt es „Fasnet“, allemannische Fastnacht, und auch wenn unser Kind nicht sehr begeistert von den gruseligen Hexen ist, haben wir uns einen der Umzüge in der Gegend angeschaut bei bestem Wetter.

IMAG1705

Und manchmal haben wir einfach nur die Sonne und unsere unmittelbare Umgebung genossen. Zum Glück, denn der März ist wettertechnisch bisschen ungeil bisher. ;)

IMAG1835

 

 

Tschüss, Januar!

Also, der Januar kann weg. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich ihn nicht sonderlich mag. Aufgewertet wird er natürlich durch den Geburtstag meines Kindes am Anfang, aber danach falle ich in ein kleines Januar-Löchlein. Da lass ich mich dann viel mehr vom Wetter runterziehen und kriege viel mehr trübe Gedanken und meine Laune ist auch nicht die Beste. Zum Glück hatte ich das letzte Freundinnenwochenende, worauf ich mich freuen konnte. Das war taktisch sehr klug, es in den Januar zu legen und ihn so wieder ein Stück aufzuwerten. Rundherum passierten die typischen Januarsachen: Kackwetter, Magen-Darm (wir alle 3) und jetzt gerade sind die Großen zwar gesund, aber das Kind schon wieder krank mit abartigem Husten, Schnupfen und Fieber. Meine Mutti ist zur Unterstützung da, zum Glück. Ich freue mich auf Februar, in der Hoffnung, dass er mich nicht enttäuscht, sondern vielleicht sogar schon ein paar Frühlingsgefühle zulässt. Ich erinnere mich, dass wir Ende Februar auch schonmal über 20 Grad hatten. Aber letztes Jahr hatten wir bis Ende März Minusgrade – Gott bewahre!

Naja, ein paar freundlichere Tage gab es ja trotzdem, und er gehört eben auch dazu, der Januar. Durch ihn verdienen wir uns den Frühling richtig, würde ich sagen. :)

Freundinnenzeit

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von meiner geliebten bekloppten Freundin. Die, mit der ich auch auf Malle war. Wir vermissen uns immer schmerzlich und solchen Vorhaben fiebern wir sehr entgegen. Auch, weil wir dann mal kurz aus unserem Muttileben aussteigen können – wir hatten diesmal sturmfreie Bude, weil mein Mann und der Kleine zusammen mit einem anderen Papa und seinem Sohn beim Schlittenfahren im Allgäu waren. Das ganze Wochenende! :D

Downloads.jpg

Unser Freundinnenwochenende hingegen bestand hauptsächlich aus Essen, Sekt und Gin Tonic. Natürlich nicht ohne viiiieeel Quatschen und einem ordentlichen Partyabend, wie ich ihn mag (also, ausschweifend). Das war so schön! Da hat man dann wieder richtig Kraft getankt für den Alltag – das ist unser Trick  17! :)

It’s my party

So, berichtetechnisch mache ich jetzt einen Sprung von September/Oktober und Meer und so zum Dezember, zum Lichtermonat, zur Kälte, zu meinem Geburtstag. Es ist bisher noch nicht passiert, dass ich einen meiner Geburtstage nicht verbloggt habe, und ich will mich nicht irgendwann ärgern, wenn ich mal in Erinnerungen schwelgen und durch den Blog scrollen will. :)

Heute vor 2 Wochen, am 3.12., wurde ich süße 36 Jahre alt. :D Im Gegensatz zu den meisten anderen Geburtstagen bin ich diesmal in Stuttgart geblieben und habe kein Wintergrillen mit Familie und Freunden in meiner Heimat gemacht. Es war halt ein Montag, und wir werden Weihnachten ja auch in meiner Heimat sein, was ja nur 3 Wochen nach meinem Geburtstag ist. Da hätte sich das nicht gelohnt.

Ich hatte jedenfalls einen schönen Tag. Meine Mutti war hier, mein Mann hatte Urlaub und den Kleinen haben wir nicht in die Kita gebracht. Der Tag startete natürlich auch mit dem Kleinen, der an mein Bett gerannt kam und „Alles Gute zum Geburtstag, Mama.“ inklusive Gesangseinlage gemeinsam mit Papa zum Besten gab. Dann durfte ich mich über meinen Geburtstagstisch freuen und darüber, dass mein Wunsch erhört wurde. Ich wünschte mir nämlich von allen Schenkwilligen einfach nur Geld für ein ganz besonderes Vorhaben: Ich will mein altes Tattoo auf dem oberen Rücken nachstechen und etwas verschönern lassen. Das ist ein kostspieliger Wunsch, weshalb ich zunächst erst einmal ein Sparschwein (von MTM sehr liebevoll umgetauft, siehe Foto :D) bekam und da noch ein bisschen sammeln muss. ;)

Wir sind dann zu viert in die Stadt gefahren in eines meiner liebsten Frühstückslokale. Viel zu selten komme ich da mal hin, weil man irgendwie einfach viel zu selten frühstücken geht. Also, wir „spätstückten“ (11 Uhr) dort sehr gemütlich und extrem lecker, ich hätte mich mit meinem Breakfast-Burrito echt einreiben können, so geil war der.

Das Wetter war hingegen bisschen ungeil, also vertrieben wir uns nur noch wenig Zeit in der Stadt. Meine Mutti und ich haben uns die Augenbrauen machen lassen, wir waren dann noch alle kurz auf dem Weihnachtsmarkt (Sekt statt Glühwein, war zu warm), ich hab Törtchen zum Kaffee geholt und dann waren wir auch schon wieder zu Hause. Das Kindchen hat gerade eine sehr sehr anstrengende Trotz-Entwicklungs-Wasauchimmer-Phase und diese machte natürlich auch an meinem Geburtstag nicht vor mir Halt. Umso glücklicher war ich, ehrlich gesagt, als der Abend heranbrach und ich wieder in die Stadt fahren konnte, diesmal zum Treffen mit 3 Freundinnen. Ich hatte mir eine besondere Bar auserkoren als Lokalität, weil ich davon einfach schon viel gehört hatte und dort schon lange mal hin wollte. Es gibt auf der Speisekarte ausschließlich ganz viele verschiedene Mozzarellasorten und dazu frei wählbare Beilagen. Fand ich total originell. Und da es eine Bar ist, waren Wein und Sekt natürlich auch superlecker. ;) Wir hatten jedenfalls einen schönen, unterhaltsamen Mädelsabend und ich einen wirklich schönen Montagsgeburtstag.

 

Was den Kleinen nicht umhaut…

…haut die Große um. Unglaublich.

MTE hat am Mittwoch morgens um 5 im Bett gebrochen. Nach kurzer Irritation seinerseits wollte er Milch trinken und war ganz gut drauf. Die Milch kam auch wieder raus, aber das war’s dann. Er blieb den Tag trotzdem zu Hause, aß nicht besonders gut (aber auch nicht nichts) und war sonst total fröhlich und fit. Am Donnerstag in der Kita hatte er dann ein Mal die Hose ganz arg voll, aber abgesehen von wenig Appetit war ihm sonst auch nichts anzumerken. Das war’s. Kein flotter Otto und kein Brechen mehr.

Dann war ich dran. Fragt nicht nach Sonnenschein. Von Donnerstagnacht um 3 bis Freitagmittag um 11 musste ich alles was so geht im Wechsel oder gerne auch zeitgleich, ca. im Viertelstundentakt. Ich hatte sooo einen Durst und konnte nichts bei mir behalten. Am Ende hab ich geheult und wollte nicht mehr leben. Kotzfrei, und damit wieder in der Lage zu trinken, war ich dann ab 11 Uhr, der Rest ging erst abends weg. Flach lag ich bis Samstagmittag noch.

Dann war MTM dran. Samstagabend, 3x brechen, schlapp und müde bis Sonntagabend. Das war’s.

Exakt so lief auch unsere letzte familiäre Noroinfektion, im Dezember 2016. MTE hatte sogar noch weniger auszustehen (zum Glück), MTM hatte 4x gebrochen und ich wollte nur noch sterben nach einer ganzen Nacht Toilettenpein.

Frauenfeindliches Arschgeigenvirus.


Gestern Nachmittag konnten wir dann alle 3 endlich mal wieder geschlossen vor die Tür, um das wundervolle Wetter zu genießen. Wir fuhren in den Höhenpark Killesberg in Stuttgart, doch so schön die Sonne auch schien, lange hielten wir es nicht aus. MTM war noch geschwächt und uns allen froren fast die Gliedmaßen ab. Ich finde Minus 2 Grad zwar nicht sooo kalt, aber der Wind war echt richtig eisig. Immerhin konnten wir ein paar Tiere angucken, ein bisschen auf dem Spielplatz spielen und rutschen, und immerhin wurden wir mal wieder gelüftet. Umso schöner war auch das Heimkommen in die vormittags von mir desinfizierte Bude wieder, und das Couchkuscheln zu dritt. ♥

IMAG1129

Wiedersehen macht Freude!

Nicht nur zwischen Papa und Sohn, die sich nach einer Woche (von den anderthalb Wochen Heimataufenthalt war MTM drei Tage auch mit dort, dann flog er zurück nach Stuggi) endlich wieder hatten, sondern auch zwischen mir und dem Winter. Ich freu mich so über jedes bisschen Schnee! Vor allem hier in Stuttgart, wo Schnee, wenn überhaupt vorhanden, sowieso immer viel schneller wegschmilzt. Und überhaupt, ich freu mich auch sehr über winterliche Kälte, ich finde die knackig kalte Luft so toll, und dass man sich dick einmurmeln muss um nicht zu frieren, und dass eine heiße Wanne dann so viel attraktiver ist. Ja, ich mag den Winter, wenn er so ist.

Am Sonntag starteten wir mit einem Wiedersehensfamilienfrühstück zu dritt und im Schlafanzug. So sieht unser Familienidyll aus, und das so gut wie jeden Sonntag. Ich liebe das. Diesmal musste ich nicht mal zum Bäcker mit blasser Nase und strubbeligem Haar, denn ich hatte gute, günstige Brötchen mitgebracht von „unserem“ tollen Dorfbäcker in der Heimat. Wir ließen uns am Vormittag Zeit für alles, hatten aber trotzdem noch die Möglichkeit, eine Weile durch den Schnee zu stapfen, Schneebälle auf uns zu schmeißen, Schnee zu essen (Kind, was will man machen ;D), und die klare Luft zu atmen.

IMAG1041

Zum Mittagessen kehrten wir dann hungrig in unsere Sportgaststätte hier im Stadtteil ein, die eine Mischung aus griechischem und schwäbischem Essen anbietet. Zaziki kam diesmal beim Kind überraschenderweise nicht so gut an, dafür aber natürlich Maultaschen mit Kartoffelsalat. Den Schwaben kriegst du nicht mehr raus aus dem Kind, komme was wolle. ;)

Den Nachmittag verbrachten wir getrennt, sodass ich mal ein paar Stunden allein in der Bude habe, um mich wieder einzuleben, sozusagen. Und der Abend lief dann genauso familiär und entspannt weiter. Spielen, Abendbrot, Bücher lesen, Tatort. Letzteres natürlich ohne Knirps!

Mein Wochenende in Bildern

An diesem Wochenende war schon einiges los, da konnte man einige Fotos machen, und deshalb mach ich jetzt auch mal so einen Eintrag. Ich lese diese Art Blogeinträge auch bei Anderen total gerne. :)

Samstag

Ich bin früh morgens in die noch ganz ruhige Innenstadt gefahren und habe unterwegs eine perfekte Butterbrezel gefühstückt, während meine Männer zu Hause frühstückten und sich für den Tag fertig machten. Während ich beim Friseur war, waren auch die beiden beim Friseur – mein Mann empfand die Haare meines Kindes als zu strubbelig und hat das Ding halt einfach durchgezogen. Das Kind war (wider Erwarten, ehrlich gesagt) sehr tapfer und ich bin froh, dass ich das nicht mit ihm machen musste.

Ich bin dann noch 6 Stunden durch die Geschäfte gebummelt, hab für mich, aber hauptsächlich für’s Kind geshoppt, über das erste Frühlingserwachen gestaunt und mir ein richtig geiles Eis gegönnt, trotz eisiger Kälte draußen.

Sonntag

Meine Jungs verbringen den Vormittag im Zoo, wo sie eine kranke Kuh entdecken, fleißig „pusten“ damit es bald „wieder dut“ ist. Zu Hause wird die Situation detailgetreu nachgestellt. :D

Zum Mittagessen koche ich ein indisches Garam Masala Curry, das ich bei der lieben Mama will Schoko entdeckt habe. Nach dem Mittagsschlaf macht der Herr des Hauses perfekte Plinse zum Vesper.

Während unser Besuch da ist, die Kinder ausgiebig toben, die Erwachsenen ein paar Sekt/Bier trinken und wir alle gemeinsam noch ein ebenfalls heute Mittag gekochtes Chili con Carne zum Abendessen genießen, wird draußen die Welt in Puderzucker gehüllt. Sooo schön, ich freu mich!

IMAG0602