Pitsche Patsche Pitsche Patsche… NASS NASS NASS!

Da haben wir ihn wieder, den Faschingsschlachtruf des kleinen Örtchens im Winterwunderland Erzgebirge, das ich schon oft in der 5. Jahreszeit besucht habe. So auch am Samstag. Meine Verwandtschaft hat mir einen Schlafplatz gewährt und mit meiner Cousine/Freundin ging es am Abend los zum Feiern, nachdem ich 7 (!) Stunden Autofahrt von Stuttgart aus hinter mir hatte.
Der Faschingsabend war einfach wunderbar, wir hatten wie immer viel Spaß. Am nächsten Tag fand dann der alljährliche Faschingsumzug statt, den ich vom Fenster aus betrachtete. Meine Verwandtschaft inklusive meiner Mutti und meiner Cousine haben mitgewirkt, da unten bei den Fotos sieht man sie: Sie gehören zu der herrlichen grünen Raupe.

Faschingsumzug Faschingsumzug

Und heute geht’s in meiner Heimat weiter, hier heißt es „Karneval“, und der wird heute bei der Rosenmontagsveranstaltung begangen. Ich freu mich riesig drauf!

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Und ab in die letzte Runde

Gestern wurde Fasching im Erzgebirge gefeiert. Die Verwandtschaft ist im Faschingsverein, meine Eltern kamen auch extra angereist und meine Cousine/Freundin und ich machten uns einen richtig schönen Abend.

Es war viel los, man hat so einige Leute wiedergetroffen, die man sonst nie sieht. Meine Eltern gehen schon seit 30 Jahren fast jedes Jahr zum Fasching dort, dementsprechend früh wurde auch ich schon mit dem närrischen Treiben konfrontiert. Schon als Kind machte ich beim Faschingsumzug mit, ging zum Kinderfasching und irgendwann durfte ich dann auch mit zum Fasching der „Großen“, meine Eltern konnten mich ja im Auge behalten. ;)
Mittlerweile geht es nicht mehr jeden November und Februar in die Berge für mich, zu attraktiv ist der „eigene“ Karneval in der Heimat, den ich seit ich 15 bin regelmäßig besuche.
Ab und zu klappt es dann doch immer mal wieder mit dem schönsten sächsischen Fasching, so wie eben auch gestern. Und es war natürlich ein schöner, feucht-fröhlicher Abend. Leider hat der DJ extrem genervt, indem er ständig irgendwelchen Teenie-House-Quatsch gespielt hat. Hallo, es ist Karneval, da kann man ruhig auch mal ein bisschen affige Musik spielen, zu der man ordentlich abfeiern kann! Hat der Typ nicht so verstanden, glaube ich. Und wer als letztes Lied des Abends ernsthaft „Ein Stern“ spielt, hat doch eindeutig’ne Scheibe.

Die paar Songs, die dann auch mal unserem Geschmack entsprachen (Peter Fox, hab ich mir gewünscht, ha!), hab ich dann so leidenschaftlich mitgesungen, dass ich am Ende des Abends einen Stimmbruch erlitt, der bis jetzt anhält. Schön, so muss es sein. Heiser heimkommen heißt: gefeiert wie bekloppt!

Heute war dann der traditionelle große Faschingsumzug durch das kleine Städtchen. Ich bin da irgendwie nicht mehr so ein Fan von, weshalb ich mich verpisste, bevor der ganze Trubel losging. Nach sagenhaften 3,5 Stunden Schlaf und der Auswertung des Abends beim Frühstück mit der ganzen Familie packte ich meine Sachen und machte um 12 Uhr mittags die Biege. Die 60 Minuten Fahrt verlangten mir alle restlichen Kräfte ab, und seit ich zu Hause bin, leide ich leise vor mich hin. Ich lebe mein Katerchen schön aus, damit ich morgen topfit bin. Denn es geht in die letzte Runde:

Rosenmontagsball in der Heimat!!

Es grüßt: Der Winter!

Dresden ist seit gestern wieder richtig schön eingeschneit. In der Umgebung sieht es auch nicht anders aus, und ich finde es gut! Ja, denn endlich haben wir mal wieder einen vernünftigen Winter, der eben auch zum Jahr gehört. Umso mehr freuen wir uns dann doch auf Frühling und Sommer.

Heute machten meine Cousine/Freundin und ich einen Ausflug in ihre Heimatstadt nicht weit von Dresden und nahe der Tschechischen Grenze, in die Perle vom Osterzgebirge. Und dort, weiter oben, ist die Welt noch weißer, einfach wunderschön!

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Wir waren zum Essen eingeladen bei ihrer Familie und nahmen natürlich auch die Einkaufsmöglichkeiten des Nachbarlandes wahr. ;) Am Nachmittag machten wir Frauen einen herrlichen Winterspaziergang, der wunderschöne Eindrücke brachte, die ich so gut es ging genoss. War nicht allzu einfach, mit Stadtkind-Schuhen. Ich erwähnte ja schon meine nicht winterfesten Botten, die mich bei diesen Wetterbedingungen stets und ständig zum Schlittern bringen. Aber mit einem großen Stock in der Hand habe ich mich wacker geschlagen.

Es war ein toller Tag, und ich habe dieses „Rauskommen“ echt gebraucht. Nur zu Hause sitzen und lernen geht eben auch nicht.