Hilfe, ich mag den Sommer!

Ich sag ja immer, ich mag alle Jahreszeiten auf ihre Art, jede hat was Schönes. Ist ja auch so, trotzdem hatte ich immer eine Rangliste des Mögens: 1. Herbst, 2. Frühling, 3. Winter, 4. Sommer. So, nun ergab sich im Rahmen meiner Sturm- und Drang-Phase (nee, immer noch nicht vorbei), dass ich plötzlich den Sommer totaaal geil finde. Und genieße. Jaaa, mir ist gerade auch echt heiß, bisschen kühler könnte es sein, aber das tut trotzdem nichts zur Sache. Ich liebe den Sommer 2018 und er ist irgendwie kurzerhand auf Platz 1 gerutscht! Und ich poste jetzt auch nur noch kurz ein Symbolbild, dann bin ich schon wieder offline, aufm Balkon und später mit Kind und Besuch im Garten. Im Winter werde ich ruhiger und heimeliger und bloggiger, ganz bestimmt. ;)

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Erholung nach dem Urlaub

Wir waren im Urlaub, eine Woche an der Ostsee, wie jedes Jahr Ende Mai, über den Geburtstag meines Papas. Diesen Tag will meine Mutti nicht alleine verbringen, und wir wollen das auch nicht. Wir freuten uns alle sehr auf das Meer, die Ostseeluft, Kühlungsborn. Es ist einfach schön dort.

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Leider begann gleich der erste volle Urlaubstag mit einem Pseudokrupp beim Kleinen, sodass wir zum Kinderarzt mussten (das ist schon in Stuttgart immer ein Drama, aber nun auch noch in der Fremde…) und dann im Anschluss drei Tage lang ein wirklich ganz schön krankes Kindchen an uns kleben hatten. Er hatte ganz starken Husten, auch Fieber, und war sehr sehr weinerlich umnd anhänglich. Nun, wir haben natürlich trotzdem das Beste draus gemacht und schließlich konnten wir uns ja auch immer bisschen mit Oma abwechseln. Wir hatten so ein herrliches Wetter die ganze Woche lang und hatten sowieso keine großen Pläne außer am Strand zu liegen. Leider hatten wir das Badezeug für den Kleinen halt umsonst mit – das hatten wir uns anders vorgestellt. Aber so ist es eben. Immerhin konnten MTM und ich trotzdem zwei herrliche Sonnenuntergänge zu zweit genießen.

Meine Mutti konnte auch an einem Abend mit meiner Tante und meinem Onkel (die waren auch ein paar Tage da) zu einem Lagerfeuer am Strand gehen und pünktlich zum Geburtstag meines Papas war auch der Kleine wieder fit, sodass wir wie jedes Jahr zu Karl’s Erlebnishof fahren konnten.

Am Tag der Abreise ging es dann bei mir so langsam los: Ich hatte mich natürlich beim Kindchen angesteckt. Nach der „Zwischenlandung“ in meiner Heimat und einer Übernachtung dort, fuhren wir gestern wieder zurück nach Stuttgart, über acht verfickte Stunden bei bestem Sommerwetter. Meine Erkältung wurde schlimmer und schlimmer und heute bin ich einfach mal total am Arsch. Ich versuche nun, mich noch ein bisschen zu erholen, bevor morgen der Arbeitsalltag wieder losgeht. Gerade weiß ich gar nicht, wie ich einen Tag im Büro überstehen soll, aber morgen ist es bestimmt schon wieder etwas besser. Positiv denken, immer positiv denken. ;)

Freitagsfüller

1. Endlich ist es wieder schön sonnig hier!

2. Friere gerade trotzdem bisschen und trage daher Filzpantoffeln an meinen Füßen.

3. Wenn wir alle einfach nur respektvoll miteinander umgehen könnten, wäre alles so viel besser.

4. Mich komplett ohne Selbstzweifel wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob jemand arm, reich, hübsch, nicht so hübsch, erfolgreich, nicht so erfolgreich oder sonstwas ist, meistens steckt das Faszinierendste und Tollste an einem Menschen in ihm drin.

6. Sämtlichen sich auftuenden Möglichkeiten, auszugehen und unterwegs zu sein, kann ich zur Zeit nicht widerstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ausgang mit meiner Freundin, morgen habe ich geplant, den Tag mit meiner Familie zu verbringen und Sonntag möchte ich MTM einen Ausgehabend ermöglichen!

Tja…

Nun ist es passiert, und das mir. Akute Blogunlust. Hätte ich nicht erwartet, nach der ganzen Zeit! Und es gäbe viel zu erzählen, hier ist einiges los bei uns! Und zusätzlich bin ich immer noch in der Sturm- und Drang-Phase – die ist es nämlich, die mich von all dem Kram hier abhält. Ich gehe ständig aus, ja, wirklich viel. Mein Mann zwischendrin auch mal, klar, wir ermöglichen uns das gegenseitig. Zu zweit hatten und haben wir auch immer mal was vor. Und natürlich zu dritt. Kurzer Abriss der letzten 3 Wochen:

Meine Mutti war zu Besuch, wir haben einiges mit ihr und dem Kleinen unternommen und auch zu zweit Party gemacht.

Familientag am 1. Mai.

Ich war allein mit Freundinnen ebenfalls noch zwei Mal feiern.

MTM und ich waren zu zweit beim letzten Heimspiel des VfB und danach noch auf dem Frühlingsfest.

Ich war gerade 4 Tage mit meinem Kind sowie zwei anderen Muttis und zwei Kleinkindern in einem Feriendorf, über Vater- und den halben Muttertag. MTM hat’s genossen, ich fand es auch schön. Aber auch sauanstrengend!

Den Muttertagsabend hab ich mit einer der o.g. Muttis im Restaurant verbracht, wir waren froh dass wir zu Hause abhauen konnten und unsere frechen Jungs kurz mal nicht mehr ertragen müssen. ;)

So, normalerweise geb ich mir mehr Mühe, untermale auch gerne mit Fotos. Aber nee, ich hab jetzt keine Zeit dafür. Ich hab noch bisschen was zu erledigen an Papierkram, 3 Maschinen Wäsche zu waschen, den Abend und den morgigen Arbeits- und Kitatag vorzubereiten… Und heute Abend geh ich wieder schwimmen, wie (fast) jeden Montag. Bin schon bei 60 Bahnen in 60 Minuten angelangt, danach kippe ich aber fast aus den Latschen. :D Also, liebe Leser, die ihr noch übriggeblieben seid: Gehabt euch wohl! Phasen kommen und gehen, ich werde bestimmt auch wieder gemütlicher irgendwann. Eure Einträge lagern solange in meinem E-Mail-Postfach, und ich lese sie bestimmt noch. Irgendwann. :)

Erlebnisse, die man braucht, und solche, die man nicht braucht

Lange herbeigesehnt hatten meine Freundin aus Hamburg und ich unser gemeinsames Wochenende. Allein. Ohne Männer. Ohne Kinder.
Wir hatten uns fast genau die Mitte zwischen uns herausgesucht als Zielort: Göttingen. Dort wollten wir einfach viel Zeit zusammen verbringen, viel quatschen, viel genießen und auch ein bisschen was von der fremden Stadt kennenlernen. Und wir haben unser „Soll“ auch entsprechend erfüllt, wenn auch mit Startschwierigkeiten. Irgendwas ist eben immer – dieses Mal war es eine Autopanne meinerseits mitten auf der Strecke. Jap, kann man sich nicht ausdenken, muss man erlebt haben. Ich hätte gerne drauf verzichtet: Bremsen und Reifen kaputt, Auto abgeschleppt, mit Taxi zum Mietwagenunternehmen, mit einem (tut mir leid, liebe Fans, aber…) hässlichen, langsamen Fiat 500 alias „Knutschkugel“ die restlichen 223km UND am Sonntag die ganze Strecke zurück fahren, nun drauf warten dass mein Auto nach Stuttgart überführt und repariert wird… Es ist zum Schreien, aber irritierenderweise hab ich genau das nicht getan. Ich war ganz ruhig, und das ist wirklich unheimlich mich betreffend. Keine Ahnung, man wird vielleicht seltsam mit dem Alter. ;)
Es stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, das Wochenende sausen zu lassen, das war klar. Wir hatten uns so drauf gefreut und meine Freundin war ja auch schon da, weil sie keine Panne hatte. Ich kam erst gegen halb 8 abends und total fertig von viel Kaffee, Beruhigungszigaretten (ja, sorry, „Wooozaaa“ geht auch nicht von allein), keiner einzigen Mahlzeit an diesem Tag und natürlich dem Erlebnis an sich im Hotel an, wir fielen uns in die Arme und es gab sofort Wein, Pasta und stundenlange Gespräche auf der Hotelterrasse. Das tat uns beiden so gut, denn auch wenn wir sehr engagiert fast täglich Sprachnachrichten hin und her schicken, so ist das persönliche Gespräch doch ein ganz anderes Gefühl. Was hatten wir nicht alles zu bequatschen, echt, das nahm fast kein Ende.
Den nächsten wunderbar sonnigen Tag verbrachten wir dann komplett in der kleinen, schnuggeligen Innenstadt von Göttingen. Es gab den ersten Spargel der Saison, es gab Eis, es gab viele Päuschen, es gab Shoppingausbeuten, es gab Grün, es gab kühle Getränke, es gab persisches Essen. Und alles war einfach nur ganz entspannt, ganz ungeplant und total schön.

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Am Sonntagmittag verabschiedeten wir uns dann leider schon wieder, aber beide ganz zufrieden mit dieser schönen Zeit zusammen und auch ein bisschen sehnsüchtig nach unseren Familien. Die Wiedersehensfreude meines Kleinen war dann auch wirklich richtig goldig, da hüpft das Mamaherz. :)

Vielerlei

Irgendwie ist das ganze Jahr durchgeplant, da findet man kaum mal ein Wochenende, an dem nichts anliegt. Und es kommt immer mehr dazu. Freundinnenwochenenden, Freundinnenbesuche in Stuttgart, Familiendates… Ich weiß nicht was los ist. Das war alles irgendwie nicht so als wir noch kinderlos waren. Komische Entwicklung, eigentlich kennt man das ja eher andersrum. Aber mir gefällt es so. Ich bin froh, dass von der alten Bellona noch viel übrig ist, denn man weiß ja vorher wirklich nie, wie man sich als Mutter so entwickelt. Ich hab mir das aber so schon auch vorgestellt. Es ist natürlich auch anstrengend, das Muttersein und das selbstbestimmte, abenteuerlustige Ich unter einen Hut zu bringen. Aber es macht mich trotzdem sehr zufrieden, ich mag beide Rollen meines bescheidenen Lebens.

Meine beständigsten Hobbies, das Lesen und das Bloggen, bleiben da allerdings gerade sehr auf der Strecke. Aber das ist auch nichts, was ich negativ sehe. Man muss Hobbies ja auch nach Lust und Laune machen. Ich hätte zwar am Donnerstag den 12.4. schon Lust gehabt, wieder 12 Fotos zu machen und zu bloggen, denn ich mache bei „12 von 12“ schon recht zuverlässig mit, aber nicht mal das bekam ich auf die Kette. Dabei war es so ein aufregender Tag! Die städtischen Kitas hatten ja gestreikt und eigentlich wollte ich (zähneknirschend) einen Tag mit Überstunden frei machen. Dann meldete mein Arbeitgeber aber per Rundmail, dass Kinder mit zur Arbeit kommen dürfen. Und ich hab das dann einfach mal probiert. Ich wusste echt nicht, was mich erwartet; schlussendlich war ich sehr überrascht. Es hat einfach wunderbar geklappt! Der Kleine war sehr lieb und hat sich beschäftigt mit allerhand Spielzeug von Kolleginnen (ich selbst hab auch eine kleine Spielecke in meinem Büro) oder mit Büromaterialien und war nicht mal heiß auf meinen PC, was schon an ein Wunder grenzt.

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Ich hatte am Vortag extra länger gearbeitet und die ganze Arbeit erledigt, die Konzentration erfordert, so musste ich am Donnerstag nur leichtes Zeug abarbeiten. Das funktionierte einwandfrei. Die Mittagspause verbrachten wir mit den ganzen Kollegen im Pausenraum, ich hatte für uns Pellkartoffeln mit Quark vorbereitet. Er ist Fremden gegenüber nicht besonders freundlich eingestellt, aber unter den ganzen Leuten um uns herum taute er auf, spielte mit einer Kollegin, machte Quatsch mit einem Kollegen und unterhielt uns alle ein bisschen. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann wieder nach Hause, das Kind machte Mittagsschlaf im Auto und ich war fix und fertig, aber auch total happy.
Weiter ging der Tag mit einem Einkauf bei DM, „Vesperpicknick“ im Auto, bisschen spielen zu Hause. Dann übergab ich das Kind dem Ehemann und machte mich ausgehfein. Denn meine hier einzige richtig gute Freundin (auch Mutter eines kleinen Jungen und einfach genauso bekloppt wie ich es mag) und ich hatten von langer Hand einen After-Work-Ausgehabend geplant. Unsere Partyabende am Wochenende sind nicht häufig, weil wir beide immer so ausgebucht sind, aber sie sind meistens so lang und ausschweifend, dass wir das sowieso nicht öfter machen könnten. So als Mütter und in unserem Alter. ;) Nun fanden wir die Idee, einfach mal donnerstags auszugehen, total super. Erstens geht das öfter, weil man unter der Woche nicht so verplant ist. Zweitens haben wir beide freitags frei. Und drittens ist die Absturzgefahr nicht so groß wie am Wochenende. ;) Und ja, wir hatten wirklich einen tollen Frühlingsabend in der Stuttgarter Innenstadt und eine wunderbare, vernünftig kurze Partynacht in einem Club, den wir vorher nicht kannten und von dem wir absolut begeistert sind.

So, eine Sache noch: Der Frühling ist da, das Wetter ist schön, es ist warm aber nicht heiß, man ist viel öfter draußen. Und trotzdem ist mein Kind seit gestern SCHON WIEDER krank. Ich will gar nicht so arg zetern, weil wir wirklich immer gute, gesunde Wochen zwischen den Infekten haben. Aber es geht mir doch schon sehr sehr sehr auf den Geist. Er hat einen abartigen Husten und die Rotznase des Todes. Gott sei Dank bisher kein Fieber, aber dennoch musste er gestern vorzeitig aus der Kita geholt werden. Und so  muss man dann automatisch runterschrauben, Pläne und Termine sausen lassen, und abwarten, ob er schnell oder langsam wieder fit wird. Natürliche Beschneidung eines übervollen Terminkalenders. ;)

 

Freitagsfüller

1. Heute wird hier noch geputzt – ich weiß nur noch nicht wirklich, wann.

2. Mit mir als Freundin hat man definitiv immer was zu lachen.

3. Es sieht nicht gut aus, das Graumelierte auf meinem Kopf, deshalb geh ich nachher zum Friseur.

4. Für morgen haben wir liebe, lang nicht gesehene Freunde zum Frühstück bei uns eingeladen.

5. Ich kann verstehen dass ich für die berufliche Zusatzfunktion in Frage komme, aber ich weiß noch nicht, ob ich sie annehme.

6. Käse statt Zucker.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Heimkommen aus der Stadt mit neuer Frisur und hoffentlich neuen Frühlingsschuhen, morgen habe ich geplant, gegen 21 Uhr von der großen Familienfeier mit dem Kleinen abzuhauen und Sonntag möchte ich meinem Mann Freiraum für den letzten Schliff seiner Masterarbeit verschaffen!

Gefangen bei Barbara

Tachchen! Na?!

Viele liebe Grüße aus der Versenkung. Ich kann gar nicht fassen, wie inaktiv ich gerade in der Blogosphäre bin, weil das nicht sooo typisch für mich ist. Es lag und liegt so viel an, Termine, Besuche, Arbeit, Leben. Die Lust am Ausgehen, Rausgehen, Erleben ist gerade zudem riesig. Ich komme mir manchmal fast ein bisschen vor, wie in einer klitzekleinen Midlifecrisis. War ich gerade noch hochzufrieden, wenn ich friedlich und gemütlich zu Hause ohne große Action sein könnte, bin ich aktuell am liebsten unterwegs. Wenn mein Mann jetzt noch mal ein Wochenende mit dem Kleinen wegfahren würde, wäre ich aber sicher nicht die ganze Zeit zu Hause und würde Netflix und meine Couch und die Ruhe genießen. Nee, gerade würde ich vermutlich das ganze Wochenende durch irgendwelche Clubs tingeln. Nun liegt aber so ein Wochenende gerade nicht an, dafür aber morgen ein Partnertag mit meinem Mann. Den Kleinen schieben wir zu seiner lieben Großtante ab, ganztags und auch über Nacht. Und wir verbringen Zeit miteinander (!), nicht nebeneinander. Und wir werden abends durch die Clubs tingeln. :D

 

 

12 von 12 im März

Die anderen Mitmacher gibt’s wie immer bei Caro. Und hier sind meine heutigen 12 Fotos!

Frühstück ganz unkonventionell: Das kranke Kind kriegt nach einem Wochenende der Nahrungsverweigerung, was immer es verlangt.

Zum Glück ist meine Mutti diese Woche da, so kann ich meinen Kaffee am heutigen freien Montag trotzdem genießen (und den Rest der Woche arbeiten gehen).

Heute ist Busfahren angesagt, denn mein Auto ist in der Werkstatt.

Nach dem Ausstieg noch ein Stückchen laufen, und schon bin ich dort und kann meine Karre wieder abholen. :)

Das Häufchen in der Mitte gehört zu mir. ;)

Mittagessen hab ich heute vom Fleischer mitgebracht.

Drei Stunden Mittagsschlaf mit wacher Mama an der Seite. So wird das Kind hoffentlich bald gesund.

Oma und Kindchen gehen spazieren, ich führe Haushaltsbuch.

Abendbrotzeit.

Montags geh ich neuerdings immer schwimmen am Abend.

Wieder zu Hause, und ab auf die Couch.

Pustekuchen

Das Wort des Jahres, jetzt schon. Eigentlich fing es schon kurz vor Weihnachten an, dass dieses Wort öfter zur Sprache kam. Da fing es nämlich auch an mit den Kleinkindkrankheiten. Damals hatten wir schon Plätze im Kino für Star Wars reserviert, weil meine Mutti hier war und wir somit einen Babysitter hatten. Aber Pustekuchen. Den Film haben wir bis heute nicht zusammen anschauen können und jetzt wollten wir mal wieder einen Termin finden, in der Hoffnung dass der Film noch immer läuft. Jap, Pustekuchen. Müssen wir wohl auf die DVD warten. Und so läuft das jetzt schon eine Weile. Ich stehe total auf Pläne und werde ganz irre, wenn die durchkreuzt werden durch Unvorhersehbarkeiten. Die haste aber eigentlich ständig mit einem Kindchen, vor allem wenn es in die Bazillenhöhle (Kita) geht. Da haste auf Arbeit einiges zu tun und dir einen Wochenplan für die Erledigung der Aufgaben zurechtgelegt…Pustekuchen, Kita ruft an. Oder Kind bricht. Oder Kind hat Fieber. Oder sonstwas. Oder, auch geil: Am heiß herbeigesehnten freien Freitag soll die To-Do-Liste wieder ein bisschen reduziert werden. Pustekuchen, Mutter kotzt nun auch.

Gestern hab ich dann auch richtig gekotzt, im übertragenen Sinne, also abgekotzt. Denn der lang herbeigesehnte Ausgehabend mit meiner Freundin wurde durchkreuzt. Diesmal nicht vom Kind, aber von meinem Verdauungstrakt. Scheinbar ist da was noch nicht wieder ganz auf der Höhe, ich jedenfalls hätte nicht einfach mein Zuhause mit dem schönen, hauseigenen Klo verlassen können. Dann ging halt mein Mann mit ihrem Mann aus, ganz spontan, und wir blieben zu Hause bei unseren Kindern. Sehr frustrierend, wir hatten uns echt so gefreut. Und dann kam bei mir auch noch eine durchwachte Nacht hinzu. Sowas passiert nicht oft, aber wenn ich mal alleine zu Hause bin, dann passiert es grundsätzlich, da kannste einen drauf lassen. Also, Kindchen ab halb 11 glockenwach und sehr unleidlich. Ich musste meinen Couchabend und meine Fotobucharbeit abbrechen und mit ihm ins große Bett. Wo er halb 2 erst wieder einschlief, und um 6 wieder erwachte, mit einem leichten Krupphusten. Der Mann schlummerte friedlich und verkatert auf der Couch. Bis halb 8 konnte ich das Kind noch schmusend bei mir im Bett behalten, dann war Schluss und der Papa wurde geweckt. Aber hey, er hatte auf jeden Fall mehr Schlaf als ich, das war genug Schonung für meine Begriffe. Ich bin echt richtig angepisst, das darf ich aber ja wohl auch mal. Ich weiß ja trotzdem dass es eh nichts bringt und es natüüüürlich viel Schlimmeres gibt. Gibt es immer.

Heute Abend starten jene Freundin und ich einen neuen Versuch. Ich hab Augenringe des Todes und muss morgen um 11 geschniegelt und gestriegelt und fit sein fürs Familienessen, aber ich lass mir das heute nicht nehmen. Es sei denn, ich kriege heute noch einen spontanen Blinddarmdurchbruch oder so. Hab zwar keinen Blinddarm mehr, aber hey, das interessiert ja mein Karma gerade nicht. ;)