Pläne sind dazu da, verworfen zu werden!

…oder zumindest umgewurschtelt. Denn es gibt zwei wichtige Naturgewalten, die Pläne mir nichts, dir nichts durcheinanderwirbeln können: Das Wetter und das Kind.

Beim Freitagsfüller hörte sich alles noch sehr gut durchdacht an. Wir wollten Freitagabend chillen, samstags zum Babyschwimmen und sonntags in den Zoo. Das Einzige, was so ablief wie geplant, war der Freitagabend. Ich als liebende Ehefrau willigte ein, mit meinem Mann den allerersten „Star Wars“-Film zu schauen, obwohl ich eigentlich damit nichts am Hut habe. Ich hatte MTM im Dezember schon einmal meine Liebe auf diese Art bewiesen, als ich mit ihm bei Star Wars im Kino war. Nun wünscht er sich, dass das beim kommenden Teil wieder passiert und ist der Meinung, ich müsse aber vorher erst mal ALLE anderen Teile sehen, um das alles besser zu verstehen. Na gut, was tut man nicht alles. ;) Letztlich fand ich es sowohl im Dezember, als auch am Freitag gar nicht sooo doof.

Am Samstag wurde aus dem morgendlichen Babyschwimmen nichts, weil mein Kind es vorzog, das erste Mal überhaupt bis 8:15 Uhr durchzuschlafen! Quasi. Also, eigentlich war er 5:30 Uhr das erste Mal wach in seinem Bett, ich holte ihn dann zu uns ins Bett und plötzlich wachten wir alle so spät wieder auf. Um 8 oder 9 wollten wir beim Schwimmen sein, daraus wurde nun nichts. Stattdessen frühstückten wir ausgiebig zusammen, was auch total schön war, weil es so selten vorkommt. Und dann stellten wir fest, dass das Wetter nur noch JETZT ein bisschen gut sein würde und ab Samstagnachmittag dauerhaft kacke. Also fuhren wir in die Wilhelma, was eigentlich für Sonntag geplant war. Ich bin jetzt nicht so der Zoofreund, MTM fährt aber voll drauf ab und freut sich des Lebens, dass wir nun ein Kind und damit einen Grund haben, vermutlich auch noch eine Dauerkarte zu kaufen. ;) Eigentlich könnten die beiden ja auch alleine gehen, aber MTM wollte eine Familienunternehmung machen und die Entscheidung dazu war auch genau richtig. Wir hatten einen wunderschönen Tag im Zoo und haben das Wetter optimal ausgenutzt. Als die dicken Wolken kamen, war es später Nachmittag und wir waren bereit zum Aufbruch.

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Am Abend verzog ich mich in die Küche und frönte mal wieder dem Kochen. Mache ich gerne, aber hab ich kaum noch die Ruhe dazu. Umso mehr Spaß machte es mir, und ich probierte auch ein völlig neues Rezept, weil ich es irgendwie ätzend finde, dass man immer das Gleiche kauft und kocht. Der Toskanische Hähnchenauflauf war vorzüglich und passte super zum entspannten Abendprogramm: Star Wars, Teil 2. Jap. MTM hat mich gekriegt.

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Am Sonntag, der ja eigentlich für die Wilhelma reserviert war, machten wir nun nicht nichts, sondern einfach was anderes. Ursprünglich waren wir nämlich für den Zoo mit einem befreundeten Paar verabredet. Mit diesem gingen wir nun zum Chinesen unseres Vertrauens essen. Ich mag so Buffets nicht wirklich, aber im New Shanghai könnte ich mich wirklich reinlegen. Wir waren dort kurz vor der Geburt von MTE mehrmals hintereinander und unser erster Restaurantbesuch überhaupt mit Kind fand ebenfalls dort statt. Uns verbindet viel mit dem Schuppen. ;D Wir hatten nun auch wieder einen sehr leckeren und schönen Mittag und Nachmittag, MTE machte ganz gut mit und mit unseren Freunden ist es sowieso immer sehr nett. Und sie fahren dermaßen auf das Kind ab, das ist echt rührend. So lange kennen wir uns noch nicht, sie war eigentlich meine Kollegin, aber es passt einfach mit uns Fünfen. :)

Und Sonntagabend? Und im Übrigen auch gestern Abend? Klar, Star Wars. Teil 3 und Teil 4. Ich fürchte, ich bin angefixt. Und ich fürchte, heut geht’s weiter. ;D

Genusswochenende

Schafskälte und Regentropfen sind mir derzeit herzlich egal. Ich lasse mich nicht abhalten von meinen Vorhaben, und davon hab ich viele.

So gibt es zum Beispiel seit kurzem jeden Freitag einen Abendmarkt in Bad Cannstatt, dem Stadtteil in dem wir früher gewohnt haben. Den wollte ich mir mal anschauen und das Motto „griechischer Abend“ sprach mich natürlich direkt an. Ein bisschen genieselt hat es zwischendurch, aber wir sind trotzdem über den kleinen historischen Markplatz geschlendert und haben was gegessen und einen Smoothie getrunken. Beim Spazieren durch den historischen Stadtteilkern entdeckten wir dann sogar noch das älteste Haus Stuttgarts! Gelesen hatte ich davon schon oft aber gefunden hatte ich es bisher im Vorbeigehen nie. Tja, unverhofft kommt oft. Und das reichte uns für diesen Freitagabend dann auch, wir waren müde und haben deshalb sogar das Kino sausen lassen. Für den nächsten Morgen war der Wecker nämlich schon gestellt…

Bad Cannstatt

…denn wir hatten vor, mal richtig früh in der Stadt zu sein. Wir wollten mal wieder frühstücken gehen in diesem kleinen, altbackenen Café, in dem sich fast nur alte Leute tummeln. Die Traditionsbäckerei ist eine Institution in Stuttgart und das Frühstück ist schön traditionell und ohne dieses ganze Chichi der hippen Lokale. Steh ich manchmal drauf. Wir waren aber nicht nur wegen des Frühstücks so zeitig in der Stadt. Ich hatte nämlich spontan einen Friseurtermin mittags um 12 und vorher wollten wir noch bisschen was erledigen. So ritten wir als nächstes beim Traditionsladen „Spielwaren Kurtz“ ein, um ein Babygeschenk zu besorgen. Erfahrungsgemäß sollte das auch seine Zeit dauern, weil MTM total auf Spielwarenläden steht und dort alles genau anguckt. Ich hingegen fing mehrmals das Heulen an (dezent, natürlich), weil ich so viel süßes Babyzeug gefunden hab. Scheiß Hormone, echt mal. :DD

Nun, als wir gefunden hatten, was wir suchten, sprang ich noch kurz bei der Kosmetik rein, um meine Augenbrauen fädeln zu lassen. Danach war es schon wieder Zeit für ein kleines Mittagessen, köstlichen frischen Burritos konnten wir nicht widerstehen. Und dann machte sich MTM auf die Socken zum Sport während ich es beim Friseur hab krachen lassen. Neben dem üblichen Verwöhnprogramm (Schneiden, Färben, Pflege) entschied ich mich spontan für eine Maniküre und genoss diesen Luxus. Was ich am Partymachen spare, geht für die Schönheit drauf, ich sag’s euch.

Nach dem Friseur fuhr ich mit der Bahn nach Hause und als MTM dort auch eintraf, machten wir erstmal ein kleines Nickerchen. Das hatten wir uns verdient. Und schließlich wollten wir noch ins Autokino, da geht’s immer erst spät los und wir wollten ja fit für den Film sein. Erst 20:15 Uhr schreckten wir hoch, sprangen auf, machten uns frisch und düsten los. Seit 2 Jahren waren wir nicht mehr im Autokino, glaube ich, und ich fragte mich mal wieder, wieso eigentlich. Es ist so schön, die Beine hochzulegen, sich zurückzulehnen und ganz für sich zu sein. Und es ist so kuschelig! Ach ja, und der Film („Spy“, mit der dicken Agentin) war auch zum Schießen. Ein schöner Tagesausklang war das…

Stuttgart

Den heutigen Sonntag nutzte ich wie geplant zum Ausruhen. Schafskälte und Regentropfen kamen mir da gerade recht, so geschahen Rumliegen und Einnicken, Surfen und TV Glotzen ganz ohne schlechtes Gewissen. :)

1A-Samstag

So gar nichts vorhaben, das ist mal was. Passiert irgendwie nicht häufig bei mir, irgendwas steht immer auf dem Plan. Aber da ich diesmal schon unter der Woche gründlich geputzt habe, genug lange Halligalli-Nächte am letzten Wochenende und auch die letzten Tage hatte, MTM gestern einkaufen war und für heute vorgekocht hat, lag der heutige Samstag jungfräulich vor mir. Das Wetter ist scheiße, wie es sich für den Januar gehört, also habe ich auch die Sache mit der frischen Luft, zu der man sich ja auch irgendwie genötigt fühlt, abgehakt. MTM ist bis jetzt in der Uni-Bibliothek gewesen und forderte somit auch nicht meine Aufmerksamkeit. Das Resultat dieses unverplanten Samstages ist jedenfalls fantastisch, das kann ich zum jetzigen Zwischenstand schonmal sagen:

1. Ich stecke noch im Schlafanzug und meine Haare stehen noch exakt so zu Berge wie direkt nach dem Aufstehen. Geil! :D

2. Ich habe mit MTM um halb 12 ausgiebig und gemütlich gefrühstückt gebruncht.

3. Ich habe dem Bloggerdasein gefrönt.

4. Ich habe dabei hinreichend meinen Lieblingsradiosender aus der Heimat gehört mit meinem superdupertollen Weihnachtsgeschenk.

5. Ich habe meine Vor-Entrümpelung, die sich schon ein paar Tage hinzieht, endlich abgeschlossen. Entrümpelt waren die Sachen nämlich schon längst gedanklich und/oder räumlich, ich war nur bisher zu faul, sie auch loszuwerden (Ebay, Mülltonne…). Und nun kann es bald losgehen mit dem richtigen Entrümpeln, Kleiderschrank und Co. regen mich schon länger auf.

MTM ist wieder zu Hause und nun kann der zweite Teil des Tages starten, und der wird auch herrlich:

6. Ich werde jetzt in die duftende Badewanne steigen und mit der Mordermittlung ein gutes Stück vorankommen.

7. Ich werde danach einen frischen Schlafanzug anziehen. :D

8. Wir werden dann mit Hingabe zubereitete, sauleckere Spagetthi Bolognese essen, dazu einen guten italienischen Rotwein im Kerzenschein schlürfen und dabei so viel von der Trilogie „Der Pate“ angucken, bis uns die Augen zufallen.

Ein 1A-Samstag!

Regnerisch, aber mit inneren Sonnenstrahlen…

…so präsentiert sich der 3. Advent für mich. Es ist draußen grau und oll, es wird gar nicht richtig hell. Na und? Umso schöner sind doch die Kerzen auf dem „Adventskranz“, umso schöner leuchten der Schwibbogen im Fenster und der Herrnhuter Stern auf dem Balkon. Was bringt es denn, sich zu grämen wegen all der Aufreger, die es gibt. Nö. Ich freu mich lieber über Kleinigkeiten.

Adventskranz

Gestern habe ich den ganzen Vormittag rumgeschimmelt, saß mit meinem Kaffee im Schlafanzug mit struppigen Haaren auf der Couch und habe heitere Konversation hier im Blog betrieben. Das habe ich so genossen nach einer Woche späten Nachhausekommens und frühen Aufstehens! Es gab kein Frühstück und selbst der Hunger trieb mich mittags nicht in die Küche, um endlich mal was zu kochen. Das Kochen selbst habe ich dann später trotzdem gerne gemacht, es hat ja immer ein bisschen beruhigende Wirkung auf mich, zu schnippeln und zu rühren und bisschen kreativ zu sein. Trotz des Desasters letzten Mittwoch (ich habe mir so tief in den Finger geschnitten, dass hier Blut floß, wie auf einem Schlachthof, fragt nicht) bin ich der Schnippelei und Kocherei nicht abgeneigt. Nur das Putzen musste ich leider leider verschieben, das geht nun wirklich nicht mit so einer gefährlichen Schnittverletzung… :DD Lieber habe ich lange gebadet, ein neues Buch angefangen und mich bisschen hübsch gemacht für den geplanten Kino-Vorabend. Tja, die normalen Kinozeiten für den 3. Hobbit-Teil waren alle schon seit Tagen ausverkauft, weshalb MTM und ich uns mit den ganzen Kids in die Vorstellung um 17 Uhr setzten. Schön war’s, geheult hab ich bisschen, MTM hat meine Hand gehalten wenn ich Schiss hatte vor dem hässlichen weißen Ork… So muss es sein. Und da wir schon halb 9 wieder zu Hause waren, konnten wir es uns noch gemütlich machen und „Charlie und die Schokoladenfabrik“ gucken, was auch einer meiner Lieblingsfilme ist.

Und heute? Wir sind dekadent, lassen die Küche kalt und gehen mittags die fünf Meter rüber zur Weinstube, um frischen Gänsebraten zu essen. Später geht es vielleicht noch auf den Weihnachtsmarkt, wenn es aufhört zu regnen. Und wenn nicht, auch ok. Hauptsache zusammen! Und Hauptsache, meinen Lieben hier und zu Hause geht es gut. Und dem ist gerade so, das macht mich glücklich, aber auch stark für weniger rosige Zeiten, glaube und hoffe ich. Ein Schritt nach dem anderen, ein Tag nach dem anderen, nicht an die Zukunft denken, die ist sowieso fucking ungewiss.

In diesem Sinne: Einen schönen dritten Advent euch allen, genießt den Tag!

(Aktiv)Urlaub zu Hause

Nun wachten wir also am Freitag, den 26.09.14, zu Hause auf und hatten unseren ersten Heimurlaubstag vor uns. Klar, wir mussten einiges erledigen: Wäsche waschen, Lebensmittel kaufen, um Winterreifen kümmern und einen neuen Kühlschrank kaufen. Für die letzten beiden Sachen hatten wir vorher einfach keinen Nerv, aber an diesem Tag lief das alles wie von selbst und total entspannt. Wir hatten ja gefühlt noch ewig Zeit für alles urlaubsmäßig Schöne! Schon an diesem Abend war dafür wieder Zeit, denn MTM und ich gingen nach einer Ewigkeit mal wieder ins Kino und mit unserer Filmwahl waren wir sehr zufrieden. „Who am I“ hat sich gelohnt, für mich sogar doppelt, weil ich Wotan und Elyas äußerst anziehend finde. :DD

Am Samstag kümmerten wir uns um das Loswerden des alten und das Aufstellen des neuen Kühlschranks, nutzten noch schnell das schöne Wetter bei einem kleinen Weinbergspaziergang und chillten dann bis nachts um 3 mit Rotwein, der Glotze, der Couch und unseren Laptops. Ja, jeder für sich und trotzdem zusammen, das geht und ist eigentlich ganz schön. Wir sind eben auch mal so. :)

Sonntags begann unser eigentlicher „Aktivurlaub“, denn wir hatten uns vorgenommen, unsere eingerosteten Glieder mal ein bisschen mehr zu bewegen und diesen Urlaub als Anfang zu nutzen. Nun hatten wir das in Holland ja mit Leichtigkeit hingekriegt: Strandspaziergänge, Radfahren, durch Amsterdam rennen. Aber zu Hause muss man sich da schon etwas mehr überwinden bzw. ein paar gute Ideen haben, damit es nicht langweilig wird. Unsere Idee war für diesen absoluten Sonnentag, 8 km in die Innenstadt zu laufen. Das Ziel: Ein Eis zur Belohnung. Auch wenn uns am Ende die Füße schmerzten, war das Laufen bei dem Wetter herrlich. Wir liefen am Neckar entlang, kamen am Volksfest vorbei, durchquerten den Schlossgarten und erreichten nach zweieinhalb Stunden das Ziel: Kokos- und Nutella-Eis beim Old Bridge, geil! Weiter ging es wenige Schritte zum geliebten Palast der Republik auf ein Radler, danach ein paar mehr Schritte in den Stuttgarter Süden zum türkischen Abendessen beim Sultan Saray. Dort waren wir nicht allein, sondern in bester Gesellschaft. Es wurde ein lustiger Abend mit unseren Freunden und für den Rückweg musste ein Taxi herhalten, weil wir zu unvernünftig für die günstigere Bahn waren. Türkischer Wein macht übermütig… ;D

Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter am Montag und diesmal nutzte ich es fast ganztägig auf dem Balkon mit meinem Buch und meinen Listen und der Wäsche, die sonnengetrocknet so gut riecht. Entschleunigung pur. Und zur Tagesaktivität zähle ich jetzt einfach mal mit, dass wir am Abend zu zweit auf’s Volksfest gegangen gefahren sind und dort unsere übrigen Bier- und Hähnchenmarken verschleudert haben, inklusive asiatischer Bekanntschaften (wie IMMER auf dem Wasen) und Abtanzen auf der Bierbank!

Schlimm fand ich es nicht, dass der Dienstag mal nicht sonnig, sondern trüb war, gehört halt auch dazu zum Herbst. Umso gemütlicher war das Vormittagschillen und umso schöner war der nachmittägliche Besuch im Freizeitbad. Aber bevor wir in den Thermal- und Solebecken entspannten, zwangen wir uns erst einmal zu 60 Minuten Bahnenschwimmen. Ich stellte fest, dass man ungefähr nach der 10. Bahn die schmerzenden Muskeln nicht mehr spürt und dann ohne Probleme wie von alleine schwimmt. ;) Erst hinterher merkte ich, wie wackelig ich auf den Beinen bin und wie anstrengend es wohl trotzdem war. Ein gutes Gefühl.

Den wieder sonnigeren Mittwoch nutzten MTM und ich für einen ausgiebigen Shoppingtag in der Innenstadt. An einem Werktag vormittags durch die Stadt und Geschäfte laufen zu können, das ist wirklich ein besonderes Erlebnis, welches wir uns in unserem Heimurlaub nicht entgehen lassen wollten. Zudem hatte kürzlich ein neues Einkaufszentrum in der Innenstadt eröffnet, welches wir erkunden wollten. Ich war zufrieden, muss ich sagen, hat mir gut gefallen, das Gerber. Und wenn man nach außen tritt, ist man mittendrin in der City und kann noch durch genug Straßen flanieren und die Sonne genießen. Das taten wir, wir sind sehr viel gelaufen und ich habe auch hier und da ein paar nette Teile für die kühle Jahreszeit erstanden.

Am Donnerstag erreichten uns die beiden Gründe, die uns zu einem günstigeren Holland- und Heimurlaub veranlassten. Ursprünglich schwebten uns nämlich ganz andere Ziele vor, das weiteste war Kanada. Aber dann besannen wir uns auf eine Anschaffung, von der wir uns unsere verkümmerten Muskeln länger etwas haben: Fahrräder! :D Direkt nach deren Ankunft düsten wir los, hier den Berg runter, am Neckar und Volksfest vorbei, durch den Berufsverkehr (ohne Stau für uns, ha!) in einen Biergarten. Herrlich! Auf dem Rückweg machten wir noch an einem anderen Biergarten Halt und dann erklommen wir „unseren“ Berg, auf dem wir wohnen, ohne Absteigen. Ein Wunder, wirklich, das hab ich nicht erwartet, ich sah mich schon schiebend.

Den sonnigen Freitag, Tag der deutschen Einheit, nutzten wir wieder zum Radfahren. Diesmal war unser Ziel das 20km entfernte Ludwigsburg. Wir hatten uns zum Kaffee bei Freunden angekündigt und erreichten unser Ziel nach 2 Stunden, nicht ohne zwischendurch wegen diverser laaaanggezogener Steigungen fast auszuflippen. Aber wir haben es geschafft und waren froh und stolz, zumindest hinterher. Der Rückweg war dafür angenehmer (bis zu „unserem“ Berg, dem Drecksding, versteht sich) und wieder einmal hielten wir an einem Biergarten zum Abendbrot, den wir schon lange mal besuchen wollten. Nun, mit Rädern hat man irgendwie einen besseren Grund, soowas anzusteuern. Selten setzt man sich doch ins Auto und fährt direkt zu einem Biergarten, isst eine Bratwurst und fährt wieder heim. Mit dem Rad ist das anders, es fühlt sich jedenfalls anders (und besser) an.

Gestern, am Samstag nutzte ich die freie Zeit nicht wie üblich zum Putzen o.ä. (im Urlaub putze ich nicht, kannste abhaken), sondern zum Sortieren von Fotos, Bloggen, Kochen. Gekocht habe ich sowieso in dem Urlaub einiges, was ich mal wieder kochen wollte, wozu ich aber sonst zu faul war. Es war einfach immer viel Zeit für alles mögliche da, nur zum Lesen (Blogs und Bücher) bin ich kaum gekommen, obwohl auch das mir Freude bereitet. Naja, bei doofem Wetter wieder. :) Das Wetter gestern war ja erneut herrlich und zum Abend nutzten wir das wieder, indem MTM und ich auf die Piste gingen. Aufgehübscht gingen wir was essen und dann ein paar Cocktails vernichten, das alles draußen, wo es zwar frisch, aber trotzdem noch angenehm war. Erst später besuchten wir noch einen Club auf einen Absacker, aber zum Tanzen kam ich nicht mehr (MTM sowieso nicht, der ist eher der Kopfnicker), weil wir gegen 1 Uhr beschlossen, der Müdigkeit nachzugeben und nach Hause zu gehen. Völlig ok so, ein Abend muss nicht bis zum Morgen andauern, um schön zu sein.

Und heute? Eigentlich chillen, Beauty machen, mental auf die Arbeit morgen vorbereiten…wie ein letzter Urlaubstag eben so ist. Aber ich habe irgendwie Hummeln im Hintern. Die Sonne scheint, zwei super Fahrräder stehen im Keller, in der Innenstadt gibt’s geiles Kokos- und Nutella-Eis… Ich bin dann erstmal weg!

Urlaubscollage

Wochenende

…jaja, kommt bald wieder und so, aber das letzte will ich noch fix Revue passieren lassen, ok? Es war nämlich richtig schön und es lief so, wie schon im Freitagsfüller angedeutet.

Am Freitag hatten wir einen schönen, chilligen Grillabend mit Freunden.

Am Samstag haben wir tagsüber geschwitzt und uns kaum bewegt, am Abend kamen wir dann aber in die Puschen und bewegten uns zumindest bis zum Auto. Im Autokino schauten wir „Wolverine“ (uuuuh). Schon lange ist es her, dass wir dort waren, ich fand es mal wieder richtig toll und ramontisch. ;)

Autokino Kornwestheim

Am Sonntag rafften wir uns auch erst gegen abends auf, fuhren dann kurz mal nach Esslingen zum Zwiebelfest (hahaha, ICH, auf dem Zwiebelfest). Die Stadt ist ja wirklich ganz entzückend, aber das Feschdle war nun nicht so der Bringer.

Esslingen

Also ging es zurück nach Stuggi zum Sommerfest in der Innenstadt. Überall weiße Zelte, in denen allerhand Köstlichkeiten angeboten wurden und wir mit Cocktaildurst und Appetit mittendrin. Schön war es auch hier, nur schade dass es schon wieder Sonntagabend war und der Ernst des Lebens schon wieder viel zu schnell vor der Tür stand. Möp. ;)

Sommerfest Stuttgart

Hier liegt ein großes Stück meines Herzens…

Dresden Altmarkt

In Dresden. Dort waren MTM und ich gestern unterwegs, einfach mal so, weil ich die Stadt sehr vermisse. Wir haben ein bisschen geshoppt und es uns gutgehen lassen. Zum Beispiel mit Dresdener Eierschecke…

Dresdener Eierschecke

…einem leckeren Abendessen und beim Genießen des Sonnenunterganges. Was für eine Schönheit diese Stadt doch ist! Und wie schön es war, dort zu leben, das werde ich nie vergessen.

Sonnenuntergang Dresden

Dresden Sonnenuntergang

Den Abend verbrachten wir mit Open-Air-Kino bei den Filmnächten am Elbufer, es lief „Dark Shadows“ mit Johnny Depp. Ich mochte den Film, auch wenn die Kritiken glaube ich nicht so gut waren. Er hat mich jedenfalls gut unterhalten und zusammen mit dem ganzen Flair dort, war es der perfekte Abend für uns.

Filmnächte am Elbufer

Das nächtliche Schlendern durch die Altstadt bescherte uns einen schönen und zufriedenen Abendausklang. Mich macht dieser Ort einfach glücklich, auch wenn ich nur noch ab und zu dort sein kann.

Meine Perle! ♥

Wunderbare ziemlich beste Freunde

Gestern war ich (Strohwitwe, mein zweiter Vorname) mit einer Freundin in der „Kinothek“ hier umme Ecke, um auf den letzten Drücker noch den vielfach empfohlenen Film Ziemlich beste Freunde zu sehen. Als wir den Kinosaal betraten, traf uns fast der Schlag. Das Kino ist 53 Jahre alt und es wurde vermutlich in all der Zeit nichts verändert! Irgendwie irre, irgendwie cool, irgendwie entzückend. Stellt euch das mal früher vor, als man da noch rauchen durfte!

Kinothek

Dieses Kino ist, wie es ist, volle Absicht! Dies teilte der Kassierer deutlich mit, ebenso wie die Tatsache, dass man Popcorn („Diesen Scheiß!“) dort nicht braucht und nicht will. Statt dessen gab es andere Knabbereien und eine Bar im Kinosaal. Hihi, ich sag ja, verrückt und sowas von niedlich! Wir haben uns jedenfalls wohlgefühlt.

Doch nun noch kurz zum Film, viel brauche ich vermutlich nicht mehr zu erzählen. Völlig zu Recht ist er monatelang von vielen vielen Menschen angeschaut worden. Er lebt nicht von Action, Technik, Effekten, Gefühlsduselei und anderem Hollywoodkram. Gar nicht. Er ist einfach da, er ist wie er ist, er erzählt völlig ungeschminkt eine Geschichte und er ist bewegend und schön und ergreifend und wunderbar zugleich. Nur bei dem Gedanken an die gestern gesehenen Bilder huscht mir wieder ein Lächeln über das Gesicht. Die geweinten Tränen sind inzwischen getrocknet. :)

Allein allein…

So, das nächste Strohwitwenwochenende ist angebrochen. Ich vermisse meinen Knallkopp jetzt schon, aber trotzdem freue ich mich, dass endlich Wochenende ist. Es wird ziemlich still werden für mich, da ich keine Verabredungen o.ä. habe. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich mich nicht selbst hervorragend beschäftigen könnte. Sich selbst genügen ist wichtig, muss man können!

Ich bin also gut vorbereitet auf die kommenden Stunden und Tage. Ich werde lauter Mädchensachen machen, aber auch meine wachsende To-Do-Liste mal zaghaft angehen.

Strohwitwenwochenende

Das ruhige Wochenende wird mir zum Kräftetanken noch einmal gut tun, ich bin nämlich bald auf Karnevalsurlaub. :D

Ich ♥ Dreikönigstag

Dieser Feiertag gestern war einfach ein Segen. Auf der Arbeit tu ich mich gerade recht schwer; die Dunkelheit und das zeitige Aufstehen machen mir zu schaffen und das Rundherum dort irgendwie auch. Es kommen auch wieder rüstigere Tage, nehme ich an. Aber gerade eben gibt es für mich absolut nichts besseres das die freie Zeit dieses verlängerten Wochenendes.

Die habe ich gestern zunächst für einen entspannen Morgen (ausschlafen, frühstücken, chillen, bloggen) genutzt. MTM war wieder mit seinem Studium beschäftigt, aber gegen Mittag legten wir dann hier wie die Blöden los mit unserem Neujahrsbudenschwung. Weihnachten ist nun gänzlich aus der Wohnung verbannt und auch den Tannennadeln konnten wir den Garaus machen. Den Baum haben wir ganz IKEA-Like entsorgt:

Baumentsorgung Baumentsorgung

Nach getaner Arbeit haben wir uns hübsch gemacht und sind in die Innenstadt gefahren, um endlich mal wieder ins Kino zu gehen. Der erste „Sherlock Holmes“ hat mir schon sehr gefallen, deshalb wollte ich unbedingt den derzeit laufenden zweiten Teil „Spiel im Schatten“ sehen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich fühlte mich bestens unterhalten, der Film hat mich mitgerissen, war spannend, lustig und sehr geil aufgemacht. Den würde ich mir jederzeit wieder reinziehen, ich bin wirklich sehr begeistert! Und dieser Robert Downey Jr. erst… :D

Es war einfach ein rundum gelungener Feiertag, das war die „Extra-Zeit“, die ich einfach brauchte.