Urlaube

Also, nee, ich pack das gerade gar nicht mehr mit meinen eigentlich traditionellen ausführlichen Urlaubsberichten. Im Mai war der letzte längere Urlaub, jetzt ist gleich September und es folgt der nächste. Und zwischendrin gab es ein paar kleine aber feine Austritte aus dem Alltag. Wir sind ja Meister im Urlaubstagelegen, ich finde es immer sehr geil, wie viele Erlebnisse uns die paar Tage im Jahr trotzdem ermöglichen…

Im Mai/Juni waren wir also an der Ostsee, wie eigentlich jedes Jahr seitdem Papa nicht mehr lebt. Dieser Urlaub findet immer über seinen Geburtstag statt und auch wenn es immer Kühlungsborn ist, wird es uns nicht langweilig. Diese Woche Auszeit am Meer genießen wir immer sehr, wir alle 4: Der Kleine, MTM, meine Mutti und ich. ♥

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Ende Juni sind wir dann mal ganz kurz nach Mallorca geflogen. Das war ursprünglich nicht im Jahresplan, aber es hatte sich eben so ergeben. Meine Freundin aus Hamburg hatte dort für 2 Wochen eine Finca mit ihrer kleinen Familie, und wir besuchten sie. Es waren vier so wunderschöne, entspannte und außergewöhnliche Tage, ich würde das jederzeit wieder genauso machen.

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Im Juli hatten wir auch noch einmal zwei Urlaubstage, die nehmen wir schon jahrelang immer zur gleichen Zeit, nämlich wenn das „Ulmer Nabada“ stattfindet. Letztes Jahr hatte ich davon gar nichts berichtet, aber es ist ja auch immer ungefähr gleich abgelaufen: Das Spektakel anschauen und dann feiern bis in die Nacht hinein. Dieses Jahr war etwas anders. Wir haben uns das Spektakel nämlich nicht angeschaut, sondern waren ein Teil davon! Wir haben tatsächlich gemeinsam mit einem befreundeten Paar mitgemacht, mit einem 4er-Schlauchboot, in der Donau, zusammen mit tausenden anderen Bekloppten! War das eine geile Scheiße, sag ich euch! :D Und nächstes Jahr werden wir genau das wieder tun.

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So, und im August hatten wir wieder zwei Urlaubstage, die wir in die Kita-Schließzeit gelegt hatten. Aber nicht wegen der Kinderbetreuung, nein, denn unser Kind befand sich zwei ganze Wochen in den Ferien bei Oma in Brandenburg. Wir hätten gerne ein bisschen mehr die kindfreie Zeit und vor allem die zwei Urlaubstage genossen, aber diese sollten ja auch nicht „verplempert“ sein und es gibt so Dinge, die müssen halt auch mal… Nun ja. Wir haben renoviert. Ich möchte eigentlich nicht weiter drüber reden, es war halt ätzend. :D

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Und jetzt ist der August schon fast rum, der Sommer schon fast vorbei (naja, gerade ist er eigentlich noch da und ich finde ihn superschön) und unser Jahresurlaub steht bevor. Im letzten Jahr waren wir erstmalig in Südfrankreich und wir wiederholen das einfach in diesem Jahr wieder. Gleiche Zeit, gleicher Ort, aber ein bisschen mehr Gesellschaft für uns und den Kleinen. ♥

 

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Äh… Mai?!

Mein letzter Eintrag war im April, der Mai ist nun schon rum. Wo zum Henker bleibt denn bitte die Zeit? Kommt nur mir das extra-schlimm vor in diesem Jahr? Nun, sei’s drum, wir haben Juni, der Sommer ist so halbherzig da, ich werd mich sicher nicht weniger rar machen als im letzten Jahr… Aber ganz fort bleiben kann ich dann doch nicht. Also, kurz und knapp, der Mai, das wettertechnische Arschloch dieses Jahres:

Er begann so:

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Ging mit einem 4-tägigen Mutter-Sohn-Urlaub im Feriendorf weiter, und zwar hauptsächlich so:

 

(Jap. Schnee.)

Dann hob sich die Stimmung trotz des Wetters, und zwar so:

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Und dann endete der Mai, Gott sei Dank so:

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Wie in jedem Jahr seit Papas Tod verbrachten wir die letzte Maiwoche an der Ostsee. Und ich hab mir fest vorgenommen, davon noch ausführlicher zu berichten. Urlaubsblogeinträge hab ich doch immer irgendwie hingekriegt… :)

März!

März mit Ausrufezeichen, weil das Wetter zwar bisher zu wünchen übrig lässt, dafür aber die Highlights nicht. Ich hatte schon ein paar, und es folgen auch noch welche! Was für mich in dieser Zeit natürlich das Größte ist, ist der Höhepunkt der 5. Jahreszeit. Wie immer, verbrachte ich Karnevalsurlaub in meiner Brandenburger Heimat. Früher alleine, jetzt mit meinem Söhnchen. Da meine Mutti eine sehr gute und geliebte Babysitterin ist, kann ich zu Hause Karneval feiern wie eh und je (na gut, wie mit 20 eher nicht mehr, aber ich geb mein Bestes). Und seit 3 Jahren lasse ich sogar den Kinderkarneval nicht aus! ;)

Die schöne Zeit ist immer so schnell vorbei und ein bisschen Trübsal brachte die erste Märzwoche mir auch – nicht wegen Karnevalsende, sondern irgendwie einfach so. Könnte am Vitamin-D-Mangel liegen, der inzwischen bei mir festgestellt wurde. Wer weiß. Geht auch nun schon wieder besser. Und ich hab die Zeit mit guten Freunden, viel Familienzeit und persönlichen wie auch Ferngesprächen überbrückt.

Man muss es sich einfach immer ein bisschen schön machen. Isso.

 

Freundinnenzeit

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von meiner geliebten bekloppten Freundin. Die, mit der ich auch auf Malle war. Wir vermissen uns immer schmerzlich und solchen Vorhaben fiebern wir sehr entgegen. Auch, weil wir dann mal kurz aus unserem Muttileben aussteigen können – wir hatten diesmal sturmfreie Bude, weil mein Mann und der Kleine zusammen mit einem anderen Papa und seinem Sohn beim Schlittenfahren im Allgäu waren. Das ganze Wochenende! :D

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Unser Freundinnenwochenende hingegen bestand hauptsächlich aus Essen, Sekt und Gin Tonic. Natürlich nicht ohne viiiieeel Quatschen und einem ordentlichen Partyabend, wie ich ihn mag (also, ausschweifend). Das war so schön! Da hat man dann wieder richtig Kraft getankt für den Alltag – das ist unser Trick  17! :)

3 Großereignisse

Hallo, frohes Neues noch! ;)

Nach meinem Geburtstag Anfang Dezember rast die Zeit immer so. Von mir aus könnte die Vorweihnachtszeit viel länger dauern, sie ist so schön leuchtend und gemütlich. Stattdessen rast die Zeit einfach und plötzlich steht es vor der Tür:

Weihnachten

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Wir wechseln uns jährlich ab und in diesem Jahr war wieder Weihnachten und „zwischen den Jahren“ in meiner Heimat bei Mutti dran. Es war eine wirklich sehr schöne Zeit, die wir in Familie hatten, und ich denke wir haben sie alle sehr genossen. Freundedates habe ich stark beschränkt im Vergleich zu meinen sonstigen Heimataufenthalten, aber die die ich hatte, waren wunderbar. Einen Tag und eine Nacht verbrachte ich sogar in Hamburg bei meiner geliebten Freundin – das war kein Katzensprung (über 400km), aber es definitiv wert. Und so schnell die letzten Tage des Jahres kamen, so schnell waren sie auch wieder vorbei. Nun galt es, nochmal richtig zu feiern:

Silvester

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Wir fuhren die anderthalb Stunden hoch nach Berlin zu meiner Cousine, die auch die Patentante von meinem Sohn ist. Mit unseren Männern und Kindern hatten wir einen schönen Silvesterabend. Weil das Einschlafen meines Kindes bei dem Krach etwas schwerer war, aßen wir unser leckeres Menü erst sehr spät. Dafür waren wir dann aber mit irritierenderweise tief und fest durchschlafenden Kindern gesegnet und konnten das Geballere auf der Dachterrasse bestaunen sowie bis morgens um 3 trinken und Spaß haben. ;) Nun war das neue Jahr gekommen und startete nach unserer Rückreise nach Stuttgart aktiv. Denn der 7. Januar sollte gut vorbereitet und vor allem richtig schön sein:

Happy Birthday mein Liebstes!

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Jap, 3 Jahre schon! Wir sparten uns dieses Mal noch den Kindergeburtstag (davor graut mir schon, ehrlich). Es war ein Montag, meine Mutti war natürlich angereist, eine meiner Cousinen auch sogar aus Düsseldorf (sie hat diese traumhafte Torte verzapft). Nach dem Schenken und Frühstücken ging der Kleine in die Kita und verbrachte dort einen schönen Tag mit Krone aufm Kopp und Muffins im Bauch. Als wir ihn abholten, kamen noch die Nachbarin und die „alten“ Tanten zum Kaffee und Abendessen. Ich kann ja nicht backen, aber kochen kann ich, deshalb gab es ein sehr leckeres Chilli con Carne. Das Kind war ganztags glücklich, denke ich, und ich damit natürlich auch!

 

 

 

Tja…

Nun ist es passiert, und das mir. Akute Blogunlust. Hätte ich nicht erwartet, nach der ganzen Zeit! Und es gäbe viel zu erzählen, hier ist einiges los bei uns! Und zusätzlich bin ich immer noch in der Sturm- und Drang-Phase – die ist es nämlich, die mich von all dem Kram hier abhält. Ich gehe ständig aus, ja, wirklich viel. Mein Mann zwischendrin auch mal, klar, wir ermöglichen uns das gegenseitig. Zu zweit hatten und haben wir auch immer mal was vor. Und natürlich zu dritt. Kurzer Abriss der letzten 3 Wochen:

Meine Mutti war zu Besuch, wir haben einiges mit ihr und dem Kleinen unternommen und auch zu zweit Party gemacht.

Familientag am 1. Mai.

Ich war allein mit Freundinnen ebenfalls noch zwei Mal feiern.

MTM und ich waren zu zweit beim letzten Heimspiel des VfB und danach noch auf dem Frühlingsfest.

Ich war gerade 4 Tage mit meinem Kind sowie zwei anderen Muttis und zwei Kleinkindern in einem Feriendorf, über Vater- und den halben Muttertag. MTM hat’s genossen, ich fand es auch schön. Aber auch sauanstrengend!

Den Muttertagsabend hab ich mit einer der o.g. Muttis im Restaurant verbracht, wir waren froh dass wir zu Hause abhauen konnten und unsere frechen Jungs kurz mal nicht mehr ertragen müssen. ;)

So, normalerweise geb ich mir mehr Mühe, untermale auch gerne mit Fotos. Aber nee, ich hab jetzt keine Zeit dafür. Ich hab noch bisschen was zu erledigen an Papierkram, 3 Maschinen Wäsche zu waschen, den Abend und den morgigen Arbeits- und Kitatag vorzubereiten… Und heute Abend geh ich wieder schwimmen, wie (fast) jeden Montag. Bin schon bei 60 Bahnen in 60 Minuten angelangt, danach kippe ich aber fast aus den Latschen. :D Also, liebe Leser, die ihr noch übriggeblieben seid: Gehabt euch wohl! Phasen kommen und gehen, ich werde bestimmt auch wieder gemütlicher irgendwann. Eure Einträge lagern solange in meinem E-Mail-Postfach, und ich lese sie bestimmt noch. Irgendwann. :)

Vielerlei

Irgendwie ist das ganze Jahr durchgeplant, da findet man kaum mal ein Wochenende, an dem nichts anliegt. Und es kommt immer mehr dazu. Freundinnenwochenenden, Freundinnenbesuche in Stuttgart, Familiendates… Ich weiß nicht was los ist. Das war alles irgendwie nicht so als wir noch kinderlos waren. Komische Entwicklung, eigentlich kennt man das ja eher andersrum. Aber mir gefällt es so. Ich bin froh, dass von der alten Bellona noch viel übrig ist, denn man weiß ja vorher wirklich nie, wie man sich als Mutter so entwickelt. Ich hab mir das aber so schon auch vorgestellt. Es ist natürlich auch anstrengend, das Muttersein und das selbstbestimmte, abenteuerlustige Ich unter einen Hut zu bringen. Aber es macht mich trotzdem sehr zufrieden, ich mag beide Rollen meines bescheidenen Lebens.

Meine beständigsten Hobbies, das Lesen und das Bloggen, bleiben da allerdings gerade sehr auf der Strecke. Aber das ist auch nichts, was ich negativ sehe. Man muss Hobbies ja auch nach Lust und Laune machen. Ich hätte zwar am Donnerstag den 12.4. schon Lust gehabt, wieder 12 Fotos zu machen und zu bloggen, denn ich mache bei „12 von 12“ schon recht zuverlässig mit, aber nicht mal das bekam ich auf die Kette. Dabei war es so ein aufregender Tag! Die städtischen Kitas hatten ja gestreikt und eigentlich wollte ich (zähneknirschend) einen Tag mit Überstunden frei machen. Dann meldete mein Arbeitgeber aber per Rundmail, dass Kinder mit zur Arbeit kommen dürfen. Und ich hab das dann einfach mal probiert. Ich wusste echt nicht, was mich erwartet; schlussendlich war ich sehr überrascht. Es hat einfach wunderbar geklappt! Der Kleine war sehr lieb und hat sich beschäftigt mit allerhand Spielzeug von Kolleginnen (ich selbst hab auch eine kleine Spielecke in meinem Büro) oder mit Büromaterialien und war nicht mal heiß auf meinen PC, was schon an ein Wunder grenzt.

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Ich hatte am Vortag extra länger gearbeitet und die ganze Arbeit erledigt, die Konzentration erfordert, so musste ich am Donnerstag nur leichtes Zeug abarbeiten. Das funktionierte einwandfrei. Die Mittagspause verbrachten wir mit den ganzen Kollegen im Pausenraum, ich hatte für uns Pellkartoffeln mit Quark vorbereitet. Er ist Fremden gegenüber nicht besonders freundlich eingestellt, aber unter den ganzen Leuten um uns herum taute er auf, spielte mit einer Kollegin, machte Quatsch mit einem Kollegen und unterhielt uns alle ein bisschen. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann wieder nach Hause, das Kind machte Mittagsschlaf im Auto und ich war fix und fertig, aber auch total happy.
Weiter ging der Tag mit einem Einkauf bei DM, „Vesperpicknick“ im Auto, bisschen spielen zu Hause. Dann übergab ich das Kind dem Ehemann und machte mich ausgehfein. Denn meine hier einzige richtig gute Freundin (auch Mutter eines kleinen Jungen und einfach genauso bekloppt wie ich es mag) und ich hatten von langer Hand einen After-Work-Ausgehabend geplant. Unsere Partyabende am Wochenende sind nicht häufig, weil wir beide immer so ausgebucht sind, aber sie sind meistens so lang und ausschweifend, dass wir das sowieso nicht öfter machen könnten. So als Mütter und in unserem Alter. ;) Nun fanden wir die Idee, einfach mal donnerstags auszugehen, total super. Erstens geht das öfter, weil man unter der Woche nicht so verplant ist. Zweitens haben wir beide freitags frei. Und drittens ist die Absturzgefahr nicht so groß wie am Wochenende. ;) Und ja, wir hatten wirklich einen tollen Frühlingsabend in der Stuttgarter Innenstadt und eine wunderbare, vernünftig kurze Partynacht in einem Club, den wir vorher nicht kannten und von dem wir absolut begeistert sind.

So, eine Sache noch: Der Frühling ist da, das Wetter ist schön, es ist warm aber nicht heiß, man ist viel öfter draußen. Und trotzdem ist mein Kind seit gestern SCHON WIEDER krank. Ich will gar nicht so arg zetern, weil wir wirklich immer gute, gesunde Wochen zwischen den Infekten haben. Aber es geht mir doch schon sehr sehr sehr auf den Geist. Er hat einen abartigen Husten und die Rotznase des Todes. Gott sei Dank bisher kein Fieber, aber dennoch musste er gestern vorzeitig aus der Kita geholt werden. Und so  muss man dann automatisch runterschrauben, Pläne und Termine sausen lassen, und abwarten, ob er schnell oder langsam wieder fit wird. Natürliche Beschneidung eines übervollen Terminkalenders. ;)

 

Tachchen! Na?!

Viele liebe Grüße aus der Versenkung. Ich kann gar nicht fassen, wie inaktiv ich gerade in der Blogosphäre bin, weil das nicht sooo typisch für mich ist. Es lag und liegt so viel an, Termine, Besuche, Arbeit, Leben. Die Lust am Ausgehen, Rausgehen, Erleben ist gerade zudem riesig. Ich komme mir manchmal fast ein bisschen vor, wie in einer klitzekleinen Midlifecrisis. War ich gerade noch hochzufrieden, wenn ich friedlich und gemütlich zu Hause ohne große Action sein könnte, bin ich aktuell am liebsten unterwegs. Wenn mein Mann jetzt noch mal ein Wochenende mit dem Kleinen wegfahren würde, wäre ich aber sicher nicht die ganze Zeit zu Hause und würde Netflix und meine Couch und die Ruhe genießen. Nee, gerade würde ich vermutlich das ganze Wochenende durch irgendwelche Clubs tingeln. Nun liegt aber so ein Wochenende gerade nicht an, dafür aber morgen ein Partnertag mit meinem Mann. Den Kleinen schieben wir zu seiner lieben Großtante ab, ganztags und auch über Nacht. Und wir verbringen Zeit miteinander (!), nicht nebeneinander. Und wir werden abends durch die Clubs tingeln. :D

 

 

Pustekuchen

Das Wort des Jahres, jetzt schon. Eigentlich fing es schon kurz vor Weihnachten an, dass dieses Wort öfter zur Sprache kam. Da fing es nämlich auch an mit den Kleinkindkrankheiten. Damals hatten wir schon Plätze im Kino für Star Wars reserviert, weil meine Mutti hier war und wir somit einen Babysitter hatten. Aber Pustekuchen. Den Film haben wir bis heute nicht zusammen anschauen können und jetzt wollten wir mal wieder einen Termin finden, in der Hoffnung dass der Film noch immer läuft. Jap, Pustekuchen. Müssen wir wohl auf die DVD warten. Und so läuft das jetzt schon eine Weile. Ich stehe total auf Pläne und werde ganz irre, wenn die durchkreuzt werden durch Unvorhersehbarkeiten. Die haste aber eigentlich ständig mit einem Kindchen, vor allem wenn es in die Bazillenhöhle (Kita) geht. Da haste auf Arbeit einiges zu tun und dir einen Wochenplan für die Erledigung der Aufgaben zurechtgelegt…Pustekuchen, Kita ruft an. Oder Kind bricht. Oder Kind hat Fieber. Oder sonstwas. Oder, auch geil: Am heiß herbeigesehnten freien Freitag soll die To-Do-Liste wieder ein bisschen reduziert werden. Pustekuchen, Mutter kotzt nun auch.

Gestern hab ich dann auch richtig gekotzt, im übertragenen Sinne, also abgekotzt. Denn der lang herbeigesehnte Ausgehabend mit meiner Freundin wurde durchkreuzt. Diesmal nicht vom Kind, aber von meinem Verdauungstrakt. Scheinbar ist da was noch nicht wieder ganz auf der Höhe, ich jedenfalls hätte nicht einfach mein Zuhause mit dem schönen, hauseigenen Klo verlassen können. Dann ging halt mein Mann mit ihrem Mann aus, ganz spontan, und wir blieben zu Hause bei unseren Kindern. Sehr frustrierend, wir hatten uns echt so gefreut. Und dann kam bei mir auch noch eine durchwachte Nacht hinzu. Sowas passiert nicht oft, aber wenn ich mal alleine zu Hause bin, dann passiert es grundsätzlich, da kannste einen drauf lassen. Also, Kindchen ab halb 11 glockenwach und sehr unleidlich. Ich musste meinen Couchabend und meine Fotobucharbeit abbrechen und mit ihm ins große Bett. Wo er halb 2 erst wieder einschlief, und um 6 wieder erwachte, mit einem leichten Krupphusten. Der Mann schlummerte friedlich und verkatert auf der Couch. Bis halb 8 konnte ich das Kind noch schmusend bei mir im Bett behalten, dann war Schluss und der Papa wurde geweckt. Aber hey, er hatte auf jeden Fall mehr Schlaf als ich, das war genug Schonung für meine Begriffe. Ich bin echt richtig angepisst, das darf ich aber ja wohl auch mal. Ich weiß ja trotzdem dass es eh nichts bringt und es natüüüürlich viel Schlimmeres gibt. Gibt es immer.

Heute Abend starten jene Freundin und ich einen neuen Versuch. Ich hab Augenringe des Todes und muss morgen um 11 geschniegelt und gestriegelt und fit sein fürs Familienessen, aber ich lass mir das heute nicht nehmen. Es sei denn, ich kriege heute noch einen spontanen Blinddarmdurchbruch oder so. Hab zwar keinen Blinddarm mehr, aber hey, das interessiert ja mein Karma gerade nicht. ;)

Dezemberliebe

November

Ich hatte ja hier und da schon erwähnt, dass der Dezember von mir sehr geliebt wird und auch recht ereignisreich bei uns ist. Aber erst mal musste das Ende des Novembers ordentlich über die Bühne gebracht werden, denn das war irgendwie auch nicht ohne dieses Jahr. Mein Kind sah seine Mutter 2,5 Tage gar nicht, weil diese ihren Job, städtische Erledigungen, einen abendlichen Friseurtermin und eine Weihnachtsfeier inklusive spontaner Übernachtung bei der Kollegin bewerkstelligen musste wollte. Unterdessen fiel der erste richtige liegenbleibende Schnee – ich war live dabei, auf der Terrasse meiner Kollegin, nachts um 2, in eine Decke eingemurmelt und mit Rotwein und Zigarette in der Hand. (Ich muss einfach in regelmäßigen Abständen eskalieren, sonst wäre ich nicht mehr ich.) Am 30.11. war dann die Wiedersehensfreude bei meinem Sohn und mir groß, als ich ihn aus der Kita abholte; trotzdem gab es Pflichten zu erfüllen statt einen reinen Spielenachmittag. Wir mussten nämlich unsere Abreise am Folgetag vorbereiten und die Bude in Ordnung bringen, Wäsche abnehmen, packen usw..

Dezember

Am 1.12. hatten mein Mann und ich unseren 5. Hochzeitstag. Fünf Jahre! Welche Veränderungen diese kurze Zeit mit sich brachte, geht auf keine Kuhhaut. Wir hatten viele schöne Momente, sind viel gereist, auch mit meinen Eltern, haben ein Kind bekommen und noch ein Familiengeburtstagswunder erlebt! Aber wir haben auch zwei Jahre lang die Krankheit meines Papas mit ihm verkraften und ertragen und ihn dann gehen lassen müssen. Wir haben mit einer Freundin mitgelitten. Und uns durch Startschwierigkeiten als Eltern durchmanövriert.
Ganz unromantisch starteten wir diesen Tag mit einer langen Autofahrt in meine Heimat, zu meiner Mutti. Dort parkten wir das Kind, das sich riesig über das Wiedersehen mit Oma gefreut hat, und gingen schön essen. So wie jedes Jahr an diesem Tag. Und fast jedes Jahr haben wir bisher auch beim gleichen  Gastronom gegessen, so natürlich auch dieses Mal.

Der 2.12. verlief sehr chillig, wir haben den Tag recht gemütlich verbracht zusammen mit meiner Mutti und dem Kleinen und sind dann nachmittags auf einen Dorfweihnachtsmarkt hier um die Ecke gegangen. Das lief nicht so geil (Kind machte unseren Erwartungen einen Strich durch die Rechnung, wie immer ;)), aber das ist nun nicht der Rede wert. Am Abend ging ich mit meinen Freundinnen in unsere Provinzdisse zur Schlager-Party, um in meinen Geburtstag reinzufeiern. Die Stimmung war irgendwie nicht sehr  berauschend, aber es wurde dann um 0 Uhr besser, als ich mit einer DJ-Durchsage und einem Song von Roxette überrascht wurde. Bei der folgenden 90er-Runde machten die ganzen Schlagerfreunde am Rand lange Gesichter, aber 5 von uns tanzten fröhlich, auch wenn wir die Einzigen auf der Tanzfläche waren. ;) Um 4 Uhr war ich dann im Bett und halb 8 war ich wieder wach, weil mein Kind zwar bei Oma im Zimmer geschlafen hat, aber trotzdem wach und laut war und zu „Maaamaaa“ wollte. ;)
Nun war ich an diesem 3.12., meinem 35. Geburtstag, ein wenig müde, aber nicht unleidlich. Wir verbrachten einen entspannten Vormittag, gingen mittags dann essen und fuhren weiter nach Berlin. Denn dort wartete mein Geburtstagszwilling auf mich, mein „Pseudoneffe“ (Kind von meiner Großcousine, aber wir tun einfach so als wären unsere Kinder Cousins und damit unsere Neffen). Er wurde ein Jahr alt und da durften wir natürlich nicht fehlen bei dem Geburtstagsfest! Und es war so praktisch, denn ich hab auch gleich mein Geburtstagsfamilienkaffeekränzchen gekriegt. :) Am Abend kamen noch meine Tante und mein Onkel vorbei und wir saßen beisammen und vernichteten ein paar Flaschen Lieblingssekt. Es war ein schöner Geburtstag! ♥
Der 4.12. wurde auch erst mal ruhig angegangen und am Nachmittag machten mein Mann und ich uns dann auf den Weg in meine Herzensstadt: Dresden. Wir besuchten zwei Weihnachtsmärkte, zuerst den an der Frauenkirche, dann natürlich den Striezelmarkt. Es waren schöne und äußerst leckere Stunden und ich habe sogar noch ein ungeplantes Weihnachtsgeschenk gekauft. Für mich. :)

Heute ist nun endlich mal Zeit zum Runterkommen und Bloggen und natürlich auch Stiefelputzen, aber leider auch zum Kofferpacken. Morgen früh reisen wir wieder ab nach Stuttgart,  nachdem wir uns über die Gaben vom Nikolaus gefreut haben. Und dann geht’s für mich abends schon wieder weiter, zum Konzert, und ich bereue es ein bisschen, dass ich da zugestimmt habe. Mit 35 scheint man dann doch auch mal die Nase voll zu haben von dem ganzen Trubel und will nur noch auf die Couch. Naja, ich werd’s überleben. ;)