Sri Lanka – Tag 9, 10, 11

Also, die letzten Tage kann ich locker in einem Eintrag zusammenfassen, viele Worte brauche ich dafür sowieso nicht. Tag 9 und 10 waren sich sehr ähnlich und sahen wie folgt aus:

Chillen am und im Pool…

Im Pool

…ab und zu plantschen im Meer und abends ca. 148 Sonnenuntergangsfotos machen…

Sonnenuntergang Sri Lanka

…am liebsten nie wieder woanders sein wollen…

Sonnenuntergang

…und die heiße Sommernacht genießen.

Hotelabend

Tag 11 war unser Abreisetag. Wir wurden erst 19:30 Uhr im Hotel abgeholt, und obwohl wir eigentlich hätten mittags um 12 auschecken müssen, durften wir bis 18 Uhr auf dem Zimmer bleiben. Das taten wir auch, wir blieben wirklich im Bett und wälzten unsere Bücher und genossen nochmal das ausgestreckte Daliegen. Auf uns warteten 3,5 Stunden Busfahrt und 10,5 Stunden Fliegerei. Am Flughafen schauten wir nochmal auf die fremde Welt zurück und schon ging es wieder ab nach Hause, auf das wir uns zwar freuten, aber nicht ohne ein bisschen Wehmut. :)

Flughafen Colombo

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Sri Lanka – Tag 8

Bevor wir uns wieder an den Pool pflanzten, spazierten wir zunächst einmal ein bisschen außerhalb des Hotels herum.

Ahungalla

Das Hotel lag fernab jeglichen Trubels, weshalb unser kleiner „Ausflug“ auch nicht sehr lange dauerte.

Ahungalla

Außerdem war die Affenhitze irgendwie kaum auszuhalten, man sehnte sich einzig und allein nach dem kühlen Nass! Oder der Klimaanlage im Souvenirshop, in dem MTM sich beinahe einen Sarong gekauft hätte. Ich konnte das Unheil gerade noch abwenden… :DD

Buddha Ahungalla

Später am Pool konnten wir jemanden mit einem großen Appetit beobachten, unsere ausgeschlürften Kokosnüsse spendierten wir ihm gerne.

Streifenhörnchen

Unser Appetit wurde gegen Abend auch immer größer, also hübschten wir uns wie immer die Schnuten auf und stürmten das Buffet.

Buffet Sri Lanka

Zur Feier des Tages (russische Weihnacht) gab es am Abend ausnahmsweise mal ein paar Cocktails. :P

Sri Lanka – Tag 7

Der morgendliche Balkonblick war wie immer vielversprechend…

Balkonblick

…perfekt für einen Tag am Meer…

Ahungalla

…und am Pool…

Pool

…“Wari“ war auch wieder am Start…

Waran

…die Abendsonne lud zum Strandspaziergang ein…

Strandspaziergang

…und das Hotel bereitete sich für eine weitere laue Sommernacht mit leckerem Essen und kühlen Cocktails vor.

Hotelabend

Sri Lanka – Tag 6

An diesem Tag war wieder ein Ausflug angesagt. Diesmal wurden wir aber nicht mitten in der Nacht, sondern morgens halb 9 nach dem Frühstück abgeholt. Wir waren eine lustige kleine Reisegruppe, und zwar eine herrlich bekloppte Familie aus Norddeutschland (Oma, 2 Töchter mit Partnern, 1 Kind) und wir beide. Hat gepasst! :D

Unser erster Stopp fand nicht weit von unserem Hotel entfernt statt, dort gab es nämich eine Schildkrötenaufzuchtstation. Die Eier von Meeresschildkröten werden dort von Einheimischen hingebracht, weil sie sonst den Gefahren (durch Tier und Mensch) am Strand ausgesetzt wären. Die Eier werden dort dann geschützt ausgebrütet, überall sah man kleine Häufchen mit Schildern versehen. Vor unseren Augen grub ein Angestellter in einem dieser Häufchen rum und es kamen viele kleine frisch geschlüpfte Schildis zum Vorschein!

Babyschildkröten

Ich bin vor Verzückung beinahe ausgeflippt, wirklich. Jeder hat dann seine Schildkröte in ein Wasserbassin gesetzt, wo die Kleinen 3 Tage herumschwimmen, bis ihr Nabel zugewachsen ist. Dann werden sie am Strand ausgesetzt und die hungrigen Krähen so lange verscheucht, bis die Schildkröten im Wasser angekommen sind. Ein paar größere, hauptsächlich kranke Exemplare beherbergt die Aufzuchtstation noch, die wir auch alle anfassen und hochheben durften (biszu 21kg!). Dass das artgerecht ist, sie in einem kleinen Bassin zu halten und ständig hochzuheben, wage ich zu bezweifeln. Ich habe mich leider erst hinterher informiert und dann gelesen, dass Schildkröten Todesangst beim Hochheben haben. Ich kann nur hoffen, dass diese Schildkröten das Ganze schon so gewohnt sind, dass sie das inzwischen kalt lässt. :(

Weiter gind es dann zu einer Bottsafari durch Mangroven, inklusive Kopf einziehen. Die Bootsfahrt dauerte recht lang und wir konnten viele einheimische Tiere sehen und erleben wie Quallen, Wasserwarane, Vögel, hornhautfressende Fische (UÄH!).

Bootsafari

Der nächste Zischenstopp fand an einer Mondsteinmine statt, durch die wir geführt wurden. Man konnte natürlich auch Schmuck kaufen, ich war allerdings viel faszinierter von den kleinen einheimischen Tigern, die da herumschlichen. ;)

Katze Sri Lanka

Unterwegs zur Stadt Galle fuhren wir eine ganze Weile am Meer entlang und erfuhren einige Hintergründe zum Tsunami, der 2004 auch Sri Lanka traf. Nach Indonesien war Sri Lanka am zweitschlimmsten betroffen, was die Toten anbelangt. Man sieht auch heute noch viele zerstörte Häuser in Strandnähe, die nicht mehr aufgebaut wurden. Sehr beeindruckt hat mich ein riesiges Tsunamidenkmal in Form einer Buddhastatue am Straßenrand.

Tsunamidenkmal Sri Lanka

Der nächste große Buddha (neben vielen kleineren überall verteilt) erwartete uns beim Mittagessen an einer schönen Badebucht. Der thronte über den Schiffen und Badegästen und beeindruckte mich ebenfalls sehr. Und die Aussicht beim Essen war paradiesisch!

Buddha Strand

Meer Sri Lanka

Nach der recht langen Pause fuhren wir noch kurz an einen Strand, an dem man die berühmten Stockfischer sehen und fotografieren konnte. In der Saison angeln die wirklich den ganzen Tag so auf diesen Stöcken, hier haben sie aber nur für die Fotos posiert. Wären dort wirklich Fische, wäre das Wasser schwarz, wurde uns erklärt. :)

DSC00742

In der Stadt Galle besuchten wir die holländische Festung von 1663, die zum Weltkulturerbe gehört. Man hatte eine herrliche Aussicht auf Stadt und Meer und bei dem Wind da oben merkte man auch gar nicht, wie man langsam durch die Sonne knusprig gegrillt wurde. :DD

Festung Galle

Festung Galle

Am frühen Abend kamen wir wieder im Hotel an und stürzten direkt zum Strand, um den Sonnenuntergang und das wilde Wellenrauschen zu genießen.

Sonnenuntergang Sri Lanka

Wir gingen gar nicht erst auf’s Zimmer sondern gleich an die Poolbar, danach zum Abendessen und dann wieder an die Poolbar. Den schönen Hotelabend genossen wir mit unserer Urlaubsbekanntschaft und ein paar Drinks.

Hotelabend

Sri Lanka – Tag 5

Diesen Gammeltag haben wir uns aber verdient nach dem Ausflug am Tag zuvor! Und da wir ja mit einem Bärenhunger ins Bett gehen mussten, gönnten wir uns am Morgen von Tag 5 ein ordentliches, einheimisches Frühstück. Na gut, Omelette und Käse sind jetzt nicht so außergewöhnlich, Appam, Idiyappam und Pol Sambola aber schon.

Frühstück Sri Lanka

Weiter ging’s mit Chillen am Pool…

Kokosnuss am Pool

…einem herrlichen Balkonblick bei Sonnenuntergang…

Sonnenuntergang

…und einem scharfen Abendessen (hier: MTM’s Teller, ich hatte es nicht so sehr mit dem Fleisch dort).

Abendessen Sri Lanka

Später gab es noch den obligatorischen Cocktail an der Poolbar und schon ging es wieder ins Bett. Am nächsten Morgen mussten wir nämlich wieder etwas früher aufstehen, weil uns wieder ein Ausflug erwartete. :D

Sri Lanka – Tag 4

Ausflugtag! Mitten in der Nacht (4:45 Uhr) wurden wir in unserem Hotel abgeholt, um mit 5 weiteren Touris einen Ganztagesausflug zu machen. Letztendlich waren wir 19 (!) Stunden unterwegs, weil sich unsere Ausflugziele alle im tiefsten Inland befanden und wir nur über buckelige Landstraßen dorthin gelangten. Würde übrigens ein Ausländer dort Auto fahren, wäre er vermutlich nach 5 Minuten mausetot. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was dort auf den Straßen abgeht, ich glaube das können echt nur Einheimische, die es nicht anders kennen, bewältigen. Die Straßen sind voll von Geisterfahrern (überholen trotz Gegenverkehrs), irgendeiner wird schon bremsen… Ich sag euch, eine geführte Tour im klimatisierten Bus ist dort bestimmt nicht weniger abenteuerlich als eine Rucksackreise. ;)

Unser erstes Ziel nach 4 Stunden Fahrt war das Elefantenwaisenhaus in Pinnawela. Dort werden 60 verwaiste Elefanten beherbergt, darunter einige kleine, so erklärte man uns. Die Elefanten seien gezähmt und man könne sie anfassen. Dennoch sei das Elefantenwaisenhaus ein Beitrag zum Naturschutz auf Sri Lanka. Hm. Ich empfand diesen Ort irgendwie als riesigen Touristenzirkus. Ich sah angekettete Babyelefanten, die immer wieder versuchten, der Kette am Bein zu entkommen. Umringt von Touristen, die unsensibel zugrapschten. Einmal schlug einer der Pfleger dort einem Elefanten auf den kleinen Rüssel. Und ich brach total in Tränen aus. Ich fand das alles so schrecklich, ich wäre am liebsten abgehauen. MTM versuchte, die Situation zu kitten, un zeigte mir mehrere Elefanten, die nicht angekettet und nicht von Touristen umringt waren. Auch ich berührte kurz einen dieser Elefanten (fühlt sich an wie eine Bürste), mein schlechtes Gefühl (und Gewissen) blieb aber.

Die ganzen Elefanten wurden dann freigemacht und als Herde durch das Dorf zum Fluß getrieben, hinter ihnen die Touristenmassen, die das große Elefantenbaden mitansehen wollten. Ja, es war beeindruckend, Elefanten so nah zu erleben. Aber mit Tierschutz hat das sicher nichts zu tun, auch wenn ich nichts erschreckendes mehr sehen konnte. Wiederkommen würde ich dorthin nicht.

Pinnawela

Elefantenbaden

Später machten zwei unserer Mitreisenden noch beim Elefantenreiten mit. Sowas kommt für mich nicht in Frage, weil ich erstens Schiss habe und zweitens weiß, dass das wirklich Tierquälerei ist. Auch wenn Elefanten auf Sri Lanka sogar Nutztiere von Bauern sind (wie bei uns Pferde und so), setze ich mich garantiert nicht zum Spaß auf so ein Tier, das unter Qualen dafür gezähmt wurde. Wir schauten nur zu und kamen dem Elefanten wieder ganz nah. Das Berühren habe ich mich aber nicht getraut, mein Respekt vor dem Riesen war zu groß.

Elefantenrüssel

Als wir diesen Ort verließen, war ich froh, dass nichts mehr mit Tieren auf dem restlichen Programm stand. Nun kamen erstmal Pflanzen dran bei unserem Besuch eines ayurvedischen Kräutergartens. Man erklärte uns alle möglichen Heilwirkungen, massierte uns und schmierte unsere Gesichter ein, gab uns Heilgetränke und verkaufte uns ayurvedische Produkte. Wohltuend war es, aber auch ein bisschen wie eine Verkaufsveranstaltung bei einer Kaffeefahrt. Naja, auch wir haben zugegriffen und überteuerte Produkte gekauft, was soll’s, man hat sich ja Mühe gegeben.

Bei unserem nächsten Stopp erlebten wir doch wieder Tiere, aber in Freiheit und deshalb viel beeindruckender (auch wenn man sie nicht berühren konnte). Wir besuchten den botanischen Garten in Peradeniya, wo z.B. eine große Anzahl an Flughunden lebt. Der Name ist Programm, denn diese Tiere sind SEHR viel größer als unsere Fledermäuschen. Wir haben viele Flughunde in den Bäumen hängen sehen, jedoch kein gutes Foto zustande gebracht. Aber es gab ja noch genug andere Motive in diesem Park…

Affe

Affen so nah und in freier Wildbahn zu erleben, war natürlich toll. Sie waren auch lieb und haben uns nicht attackiert (unsere Sonnenbrillen und Taschen hielten wir trotzdem fest, man hört ja so einiges). Übrigens hatten wir auch im Hotel zwei Affen, die in den höchsten Bäumen der Hotelanlage leben. So nahe kamen diese uns aber nie.

Der dritte Halt unserer Tour war der Zahntempel in Kandy. Dies ist der wichtigste buddhistische Tempel des Landes, in dem der linke Eckzahn des Buddha aufbewahrt wird.

Zahntempel

Gezwungenermaßen barfuß tappten MTM und ich durch eine fremde und sehr beeindruckende Welt. Die Buddhafigur ist so ein schönes, friedliches Symbol, daran kann ich mich kaum sattsehen. Nicht nur in den Tempeln, auch überall im Land verteilt findet man kleine und große Buddha-Statuen wie diese hier.

Zahntempel

Zahntempel

Über 70% der Singhalesen sind Buddhisten, so auch unser Fremdenführer. Während dieser mit Herzblut über die buddhistische Religion referierte drehte ich mich langsam um die eigene Achse, um diese vielen Eindrücke aufzunehmen und mit
einheimischen Gläubigen um die Wette zu lächeln. Wisst ihr, wie oft ich von singhalesischen Frauen, die meist in Gruppen auf dem Boden saßen und die Ruhe oder auch etwas zu Essen genossen, wirklich warmherzig angelächelt wurde? Da wurde mir selbst ganz warm ums Herz.

Buddhistischer Tempel

Der nächste und letzte Programmpunkt dieses Ausfluges war eine Teeplantage. Sri Lanka hieß bis 1972 Ceylon und ist, wie sollte es anders sein, das Land, in dem der berühmte Ceylon-Tee angebaut und verarbeitet wird. Soweit ich weiß, arbeiten auf den Teeplantagen ausschließlich indische Tamilen, eine Minderheit in Sri Lanka. Die vielen Jahre des Bürgerkrieges (bis 2009) waren ja auf den ethnischen Konflikt zwischen Tamilen und Singhalesen zurückzuführen. Wie dem auch sei, wir wurden von einer dieser Teepflückerinnen auf der Plantage ziemlich belästigt. Mir tun die Menschen schon leid, aber man kann ja auch nicht jeder armen Seele in so einem Land Geld geben. Großzügig waren wir wirklich oft, aber eher, wenn man uns eben nicht so dreist „nachgestellt“ hat. Wir wollten so gerne ein Bild von mir „im Tee“ ;) machen, aber die Frau wich mir einfach nicht von der Seite.

Wir besichtigten danach noch die Teefabrik um die Ecke, bekamen eine Kostprobe von Tee und Palmzucker (ich mag den Tee nicht so, aber der Zucker war geil) und kauften auch noch ein bisschen ein. Dann traten wir unsere 4-stündige Heimreise an und erreichten erst nach 23 Uhr wieder unser Hotel, völlig fertig sowie im Übrigen auch ausgehungert. Gelohnt hat sich diese „Tortur“ aber allemal, so viel wie wir an diesem Tag erlebt haben…

Sri Lanka – Tag 3

Uäh! Am Neujahrs“morgen“ schälten wir uns erst um 12:30 Uhr aus dem Bett. Wir stärkten uns am Mittagsbuffet…

Tropische Früchte

…für die darauffolgenden anstrengenden Stunden. Liegend. Am Pool. :)

Green Pool

Am frühen Abend kehrten wir ins Zimmer zurück, um uns für den Abend aufzuhübschen…

Happy New Year

…und erlebten zum ersten Mal bewusst die Abenddämmerung und den Sonnenuntergang beim Blick von unserem Balkon.

Sonnenuntergang

Nach dem Abendessen machten wir es uns an der Poolbar gemütlich und genossen ein paar Cocktails.

Poolbar

Alt wurden wir an diesem Abend nicht, Silvester hing uns noch in den Gliedern. Außerdem mussten wir auch deshalb früh ins Bett, weil wir am Folgetag um VIERUHRFÜNFUNDVIERZIG (!!!) zu einem Ganztagesausflug abgeholt werden sollten. So ging ein gemütlicher und ereignisarmer Urlaubstag zu Ende…

Sri Lanka – Tag 2

Den Silvestertag verbrachten wir größtenteils am Pool. Kurz schauten wir uns den Strand an, aber der Indische Ozean war ziemlich wild und die Strandverkäufer ziemlich lästig, sodass der Pool sich als bessere Alternative erwies. Das Hotel konnte mit zwei Pools glänzen und wir wählten diesmal und dann auch an allen anderen Tagen den ruhigeren „Green Pool“, der sehr idyllisch von einem großen Baum überschattet wurde. Dort kamen wir auch zum ersten Mal mit der einheimischen Tierwelt in Kontakt. Darf ich vorstellen? Wari, der Waran. Ein gemütlicher Zeitgenosse. :)

Waran

Nur für eine Stunde wechselte ich an diesem Tag in den anderen Pool, nämlich zum Aquarobic. Von dem darauffolgenden Sonnenbrand brauche ich euch nichts erzählen… :roll:

Am Abend hübschten wir uns auf für das große Gala Dinner zum Jahreswechsel. Wir waren schon ganz aufgeregt, weil wir bereits tagsüber mitbekamen, wie fleißig die Angestellten die Tische aufstellten und dekorierten. Unsere Erwartungen wurden am Abend noch übertroffen: Alles war herrlich geschmückt und beleuchtet und ein riesiges Flugzeug prangte über dem Hauptgangbuffet am Pool. Das Hotel hatte sich zu einem Flughafen verwandelt, inklusive Passkontrolle, Sicherheitscheck und bedienenden Piloten und Stewardessen.

Silvesterparty am Pool

Irgendwie verrückt war das, ganz nach meinem Geschmack. Unseren Geschmack trafen auch die wahnsinnig vielfältigen Buffets: Vorspeisen mit allerhand Pastetchen und Fisch und Austern, Hauptgänge mit allem was das Herz begehrt, Nachspeisen mit Törtchen und Eis und Schokobrunnen… Also wir konnten beim besten Willen nicht alles probieren, was wir gerne probiert hätten.

Austern in Eismuschel

Das kleine Feuerwerk am Strand um Mitternacht rundete diese Nacht noch ab und die russischen Massen machten dann noch lautstark die Tanzfläche unsicher. Wir vergnügten uns lieber am Tisch mit unseren kühlen Getränken, es war nämlich sehr sehr heiß, trotz der Dunkelheit. Erst um 3 Uhr fielen wir ins Bett mit dem Wissen, dass wir das Frühstück verschlafen würden.

So ein außergewöhnliches Silvester habe ich noch nicht erlebt, das war ein toller Abend! Am liebsten würde ich mich ab jetzt immer über Silvester verpissen, echt mal.

Sri Lanka – Tag 1

Am 29.12.13 sind MTM und ich gegen Mittag in den Flieger gestiegen und unser Urlaub in dem fremden Land fing damit eigentlich schon an. Wir flogen nämlich mit der nationalen Fluggesellschaft Sri Lankas und wurden von sehr hübschen Flugbegleiterinnen in sehr hübschen, traditionellen Saris umsorgt. Die 10,5 Stunden im engen Flieger mit dem riesigen MTM zu meiner Rechten und einem Fremden zu meiner Linken waren trotzdem ätzend. ;)

In Colombo und somit einer völlig anderen Welt kamen wir am 30.12. morgens um 5 an. Es war sehr schwül und überall stand und hing Weihnachtsschmuck! Das war ja nun nicht, was ich gebraucht hatte, aber gut. Was macht man nicht alles für Touris und natürlich einheimische Christen. Irgendwie faszinierend war es ja auch und möglicherweise fand Buddha ja die glitzernden Lichter ganz nett…

Colombo Airport

Nach weiteren 3,5 Stunden Busfahrt kamen wir endlich im Hotel an, welches schon beeindruckend war: Die Bauweise war „offen“, man kam in die Lobby und schaute direkt auf den Pool und das Meer im Hintergrund. Die Gänge sahen aus, wie um die Bäume „herumgebaut“, echt nett. Wir wurden von der Rezeptionistin mit einer „Munderfrischung“ (durchaus angebracht) begrüßt, die aus diesen Körnern und dem Kandiszucker da bestand. Wir waren tapfer und ließen uns nicht anmerken, dass wir das Zeug am Liebsten direkt wieder losgeworden wären.

Mouth refreshing

Unser Zimmer war noch nicht ganz fertig, also genossen wir frischen Melonensaft, ein kleines Frühstück (Ey, wie die BANANEN da schmecken!) und einen Spaziergang über das Hotelgelände. Bei 33 Grad Celsius. In Jeans und Turnschuhen. Himmel, war ich froh als ich mich im klimaanlagengekühlten Zimmer auf’s Bett knallen konnte. Das tat ich gleich, nachdem ich das Zimmer á la CSI Miami inspiziert und festgestellt hatte, dass alles schön, aber nicht alles sooo sauber war. Die wichtigsten Dinge waren in Ordnung, aber ich bin halt diesbezüglich bisschen empfindlich. Ich habe dem PutzMANN (das Geschlecht war vermutlich auch das Problem…) zu erklären versucht, was ich nicht so prickelnd finde, aber er hat es 12 Tage lang nicht kapiert. Er war aber sehr bemüht und tat mir auch irgendwie leid, also habe ich die „schmutzigen Ecken“ versucht zu ignorieren und mich mit der Zeit trotzdem wohlgefühlt. Der Standard ist in so einem Land wohl auch ein anderer und das muss man wohl akzeptieren, auch wenn man viel Geld bezahlt hat.

Nach einem kleinen Nickerchen ging es zum Reiseleiter, um ein paar Infos zu kriegen und zwei Ausflüge zu buchen. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, uns zu akklimatisieren, bis es Zeit zum Abendessen war. Es gab alles mögliche, auch etliche einheimische Sachen (Currys: scharf!) und viel frisches Obst und Gemüse. Zufrieden genehmigten wir uns nach dem Essen noch ein echt gutes einheimisches Bier und fielen nur noch ins Bett. Nun waren wir angekommen und freuten uns schon auf den 2. Tag: Silvester!

Weihnachten unter Palmen