Winter!

Also, MTM und ich waren am Sonntagnachmittag in der Schwäbischen Alb und da war eindeutig noch Winter! Ja, die Sonne strahlte. ABER: Es war schweinekalt, wirklich, bitterbitterkalt. UND: Es lag Schnee! Ok, jetzt nicht flächendeckend, aber vereinzelt und sehr zäh und nicht im Begriff, wegzuschmelzen. War ja kalt, wie schon gesagt. Schweinekalt. In der Sonne, beim Ausruhen auf Bänken mit schöner Aussicht von da oben, da ging es mit der Kälte. Vom Herumwandern wurde einem ja auch bisschen warm. Aber im Schatten der Bäume war die Luft eisig. Trotzdem tat es gut, diese eisige Berg- und Waldluft zu schnuppern und die Gräten bisschen zu bewegen.

Schwäbische Alb

Vor Einbruch der Dunkelheit (das muss ein Horror sein, so mitten im Wald im Dunkeln, uah!) kehrten wir noch im „Schützenhaus“ ein und glichen unseren Kalorienhaushalt wieder aus. Als wir dann vor die Tür traten, sahen wir die Hand vor Augen nicht mehr. Ist schon krass, wenn man aus der Stadt kommt und deshalb gar nicht mehr zu wissen scheint, was richtige Dunkelheit ist. Geraschelt hat’s auch auf dem Weg zum Auto, da konnte sogar MTM das Fürchten gelehrt werden.

Der Tatort lief schon längst, als wir zu Hause ankamen. Ich hatte eiskalte Beine und Arschbacken und wärmte mich in der Wanne wieder auf. Und schon war das Wochenende wieder vorbei und der verdammte Montag stand kurz bevor. Zum Glück hab ich nur eine 4-Tage Woche und im Anschluss ein 4-Tage-Wochenende. Wer weiß, warum? :D

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Freitagsfüller

1. Ich glaube nicht genug an mich, weil ich mich viel zu gut kenne.

2. Diese Macarons von vorhin waren schlicht und ergreifend perfekt.

3. Unter anderen Umständen wäre ich höchstwahrscheinlich nie nach Stuttgart gezogen.

4. Schade, beim „Bachelor“ ist schon bald der Tag der Entscheidung.

5. Hallo Wochenende, du geile Sau, ich vergöttere dich!

6. Leider weiß man nicht, wie’s kommt, aber das ist vielleicht auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf MTM neben mir auf der Couch, morgen habe ich nichts als einen italienischen Abend mit einer Bekannten geplant und Sonntag möchte ich mal gucken!

Gefangen bei Barbara

Be my Valentine

Am Freitag, dem Valentinstag, überraschte mich MTM mit einer einzelnen roten Rose, als ich von der Arbeit nach Hause kam. Der Valentinstag ist mir jetzt nicht sonstwie wichtig, aber wenn ich mir für diesen Tag etwas gewünscht hätte, wäre es eine einzelne Rose gewesen. MTM hat nicht unbedingt die Gabe, mir Wünsche von den Augen abzulesen, das hat er schon oft bewiesen, und ich finde es inzwischen meistens liebenswert und nicht mehr ganz so verstörend, wie zu Beginn unserer Beziehung. Er hat sich aber seinerseits auch schon ziemlich gebessert, was Geschenkideen angeht. Mehr sag ich jetzt dazu nicht, ist nämlich ein albernes Thema, weil ich froh und dankbar bin und sein kann, dass ich diesen Mann mit seinen Macken und vielen vielen guten Seiten meinen Ehemann nennen darf. Wo war ich? Ach ja, die Rose. Also ich hab mich sehr gefreut. :D

Wir hatten uns vorgenommen, an diesem Freitagabend ein bisschen auszugehen. Den Valentinstag nahmen wir als Vorwand Anlass, es finanziell ein bisschen mehr krachen zu lassen. So kam es, dass wir bei einem beliebten Italiener in der Innenstadt ein 4-Gänge-Menü buchten und den letzten Tisch bekamen – um 17 Uhr. Ungewöhliche Zeit zum Ausgehen, aber gar nicht so doof, wenn man normalerweise am Freitagabend spätestens um 11 mit dem Kopp auf den Tisch knallt vor Müdigkeit. Wir genossen also ein wirklich sehr sehr tolles Menü bei schönem Ambiente und leckerem Wein.

Italienische Vorspeise

Um 19:30 Uhr hatten wir auch schon den nächsten Tisch reserviert, und zwar in einer beliebten Cocktailbar, die ständig komplett ausgebucht ist. Die Preise treiben einem die Tränen in die Augen, aber die Cocktails sind extrem köstlich. Außerdem kann man in den Genuss einer herrlichen Freakshow kommen, wenn man Glück hat. Operierte, überschminkte, reife Damen, die sich im Grüppchen ohne den reich angeheirateten Anhang treffen, Champagner schlürfen und sich zu fein sind, eine Brille aufzusetzen, deshalb aber die Karte gar nicht lesen können („Altersweitsichtigkeit“ ist bestimmt ein Wort, das diese Frauen zum Weinen bringt), sind ein Traum für den amüsierten Beobachter! :D

Wir hatten uns nach zwei Cocktails genug amüsiert und machten uns auf den Heimweg mit der Bahn. Pünktlich um 11 waren wir im Bett und sind so erfolgreich dem Kopp-auf-dem-Tisch-Szenario entgangen.

12 von 12 im Februar

Schmerzstillen am Morgen.
Tabletten

Stärkung nach einer ungemütlichen Nacht.
Frühstück

Die Wäsche kann heute draußen trocknen…
Wäsche

…weil neuerdings der Frühling ausgebrochen zu sein scheint.
Sonne

Zocken mit dem fernen MTM – mein neues Handyhobby! :D
Quiz Duell

Vom Arzt verordnet: Bewegung!
Weinbergspaziergang

…nicht ohne eine kleine Pause zum Auftanken.
Weinbergpause

Das Ebay-Lager zu Hause auffüllen.
Ebay-Lager

Bequeme Position finden und der Leseleidenschaft frönen.
Ebook

Auf’s Badewannenbuch umsteigen und den Körper mit Hitze heilen.
Bad

Abendbrot schnippeln.
Abendbrot

Yeaaaaah! Ich kann nicht anders, ich bin selbst sehr irritiert von mir! :DD
Der Bachelor

Andere Mitmacher gibt es wie immer in der Liste am Ende von Caro’s 12er-Eintrag!

Kuscheln in Wiesbaden

Der Titel lässt vielleicht anderes vermuten, aber es wird in diesem Eintrag NICHT um MTM und mich und einen unserer Ausflüge gehen. Nein, ich habe das kuschelige Wochenende nicht mit MTM verbracht, ich habe fremdgekuschelt!

Meine geliebte Freundin und Ex-Mitbewohnerin aus der Dresden-Zeit ist derzeit beruflich in Wiesbaden „stationiert“. Bisher besuchte ich sie immer in München, jetzt war es mal wieder an der Zeit, die Sehnsucht zu stillen und eben in die andere Richtung zu fahren.

Wir hatten viel vor, wollten durch das hübsche Städtchen bummeln, Party in Frankfurt machen und auch zu Hause bei Wein und Musik die Zweisamkeit genießen. Naja, letztlich kam es etwas anders.

Der Freitag war sowieso dafür reserviert, das Wiedersehen zu feiern und bei Sekt, Kippen und bisschen Musik vor allem zu quatschen. Es gab so unendlich viel zu labern, weil wir schon eine Weile nicht die Gelegenheit dazu hatten und es auch immer sehr genießen. Das hat immer eine ziemlich therapeutische Wirkung, wenn wir mal richtig loslegen. ;)

Der Samstag war (zumindest in Wiesbaden) sehr verregnet und das Wetter verleitete uns dazu, sehr lange im Bett zu bleiben. Wir tranken Kaffee, frühstückten im Bett und guckten mit Wonne Opfer-TV („Der Bachelor“, ich bin angefixt!). Sehr kuschelig! Trotzdem rafften wir uns ein wenig widerwillig auf, machten bisschen Beauty, schnappten uns Schirme und liefen los. Sie wohnt sehr zentral in Wiesbaden, dennoch war es eine Qual bei dem Mistwetter auch nur wenige Meter zu laufen. Was ich von der Stadt gesehen habe (und gehört, der hessische Dialekt ist ja herrlich), war wirklich hübsch, aber genießen konnte ich es nicht so recht. Wir flüchteten uns zunächst in ein Eiscafé, dann in diverse Geschäfte (Ausbeute: Lippenstift, Nagellack, Schuhe) und dann in ein italienisches Restaurant. Naja, „in“ ist hier eigentlich falsch, schließlich saßen wir draußen, aber unter einem Dach und einem Heizstrahler und mit Wolldecken. So ließ sich das Wetter dann doch aushalten. Wir entschieden dann, an diesem Abend weder in Frankfurt, noch in Wiesbaden Party zu machen. Wir waren noch immer im Kuschel-Modus und kauften uns deshalb lieber eine Flasche Rotwein und Käse und knallten uns zu Hause wieder ins Bett.

Und am Sonntag? Kaffee im Bett, Frühstück im Bett, Liebesfilmgucken im Bett, Nägel lackieren im Bett, Labern im Bett. Ach, das war sowas von herrlich, unsere WG-Zeiten lebten für dieses Wochenende wieder auf und wir waren einfach nur erholt und zufrieden mit der Welt. Leider musste ich ja dann irgendwann am Nachmittag doch mal raus aus den Federn, um zurück nach Stuggi zu fahren. Das war aber okay, ich freute mich ja auch auf MTM und meine Freundin und ich haben ja eine wunderbare Regelmäßigkeit, was unsere gegenseitigen Besuche angeht. Außerdem haben wir auch für 2014 Pläne, nachdem wir letztes Jahr zum ersten Mal gemeinsam im Urlaub (Stockholm) waren, und diese schmieden wir jetzt erstmal in Ruhe.

Eins ist klar: Ich würde überall hinfahren, um mit meiner Freundin im Bett zu liegen und Liebesfilme zu gucken!