1 Woche „heeme“

Wir haben Urlaub. Also, MTM hat Urlaub, da ich ja (noch) nicht wieder in Lohn und Brot stehe. Aber für mich ist das auch Urlaub, wenn ich tagsüber nicht mehr allein verantwortlich für den kleinen Pups bin. Und da wir die erste Urlaubswoche auch noch in  meiner Heimat, bei meiner Mutti, verbrachten, war es gleich noch mal mehr wie Urlaub für mich. Da brauche ich dann fast nix machen, Pups‘ Omi kümmert sich liebend gern um frische Windeln, Schlafenlegen, Baden, Bücher angucken, Spazieren usw. usf.. :) Nur am ersten Tag nach unserer Ankunft musste MTM nochmal als alleiniger Babysitter herhalten, ansonsten konnten wir uns entweder zu zweit oder doch zusammen in Familie eine schöne Zeit machen:

Freitag, 11.8.17
Tagsüber war erst einmal ausruhen angesagt, schließlich hatten wir eine schreckliche Nachtfahrt mit 2 Stunden Stau und Ankunft kurz nach 3 Uhr morgens hinter uns. Und für den Abend musste zumindest ich fit sein, denn es ging zum drölfzigsten Mal mit meiner Mutti, Tante und meinen Cousinen zu unserer geliebten Kaisermania ans Dresdner Elbufer. ♥


Samstag, 12.8.17 & Sonntag, 13.8.17
Beide Tage standen ganz im Zeichen der Hochzeit meiner Freundin, die wir am Samstag feierten und am Sonntag verkrafteten. ;) Das Frühstücken und Aufräumen am nächsten Morgen/Mittag war aber auch noch lustig, erst am frühen Abend waren wir wieder zu Hause bei meiner Mutti und unserem Kind.

Montag, 14.8.17
MTMs 37. Geburtstag! Wir hatten einen ruhigen Vormittag und nach dem Mittagsschlaf des Kleinen besuchten wir gemeinsam mit meinem Onkel meine Tante bei der Reha. Dort war die Wiedersehensfreude groß, wir spazierten ein Stück, versuchten mit dem Kleinen Schritt zu halten und gingen sehr lecker italienisch essen. Am Abend gab es noch einen kleinen Umtrunk ganz in Familie auf der Terrasse, während das Kindchen friedlich schlief.


Dienstag, 15.8.17
Wir hatten einen kompletten Tag in Dresden mit meiner Cousine, ihrem Mann und ihrem Baby-Söhnchen vor uns, auf den wir uns sehr freuten. Nach anfänglicher Fremdelei und der üblichen Baby-Kleinkind-Angst wurde unser Kleiner dann auch endgültig warm mit allen Beteiligten, was einfach total schön anzusehen war. Wir trafen uns morgens in der Dresdner Neustadt auf einen leckeren Kaffee und ließen uns danach für ein ausgiebiges Picknick und den Mittagsschlaf der Kinder im Großen Garten nieder. Dann trennten sich unsere Wege nach Geschlechtern: Die Jungs gingen in den Zoo, wir zwei Mädels gingen zu einer Stadtführung. Nach einer Stunde seilten wir uns von dieser mit einer Ausrede ab, weil uns an diesem heißen Tag ein kühles Radler und vor allem ein wenig Zeit zu zweit zum Quatschen plötzlich sehr viel attraktiver erschienen. Erst um 18:30 Uhr verließen wir Dresden, ich ging gleich im Anschluss zu meinem bei jedem Heimataufenthalt obligatorischen „Hühnertreffen“ und MTM ließ sich bei dem Mann einer meiner Hühner mit ein paar Bier im Schlepptau nieder. Das Kindchen blieb gerne bei „Ama“ (=Oma♥).


Mittwoch, 16.8.17
Der Tag begann sehr regnerisch und grau, aber trotzdem erfüllte mein Mann seine Schwiegersohn-Pflichten und ackerte bis nachmittags im Garten (Hecken schneiden, Sträucher absägen & Co.). Am Vormittag fuhren Mutti, Kindchen und ich mal ins neue Outletcenter, um für den Kleinen Klamotten zu kaufen. Im Buchladen besorgte ich noch ein Geschenk und natürlich auch ein Buch für das Kind, davon kriegt er nie genug. Nach dem Mittagsschlaf „half“ auch er dann mit im Garten, denn ganz unerwartet kam die Sonne doch noch raus. Den trockenen Abend nutzten MTM und ich dann noch einmal für uns, denn so schnell werden wir demnächst keinen abendlichen Babysitter haben. Wir besuchten meine Hühnerfreundin und ihren Mann, mit dem MTM schon am Vortag das Vergnügen hatte. Wir hatten einen herrlichen Terrassenabend und mussten uns für die Rückfahrt ein Taxi nehmen. ;)

Donnerstag, 17.8.17
Erstmal passierte nicht viel bei uns. Meine Mutti hat uns diesmal ein richtiges Ausschlafen gegönnt. Sie schlief die ganze Woche zusammen im Zimmer mit unserem Sohn und wir alleine im Schlafzimmer. Aber diesmal ließ sie ihn uns nicht mal um 7:30 Uhr wecken und bestand auch nicht auf ein gemeinsames Frühstück. Das war sehr lieb und uns wirklich nicht unrecht nach dem vorangegangenen Abend. ;) Am Nachmittag fuhren wir alle gemeinsam in die nächste Stadt in ein hochgelobtes Eiscafé, und das Kind bekam seinen ersten eigenen Eisbecher. Natürlich von mir zusammengestellt, eine Kugel Eis und Erdbeeren. Ich fand jetzt nicht, dass bei dem geilen Eisgenuss noch Sahne und Smarties und wasweißichnochalles mit drauf mussten, wo er doch gerade erst diese süßen Geschmäcker kennenlernt. Und schließlich bekam er auch ein wenig Sahne vom Papa ab. ;) Abends machten wir ein spontanes Grillerchen auf der Terrasse. Wir zauberten aus ein paar Bratwürsten und den vorhandenen Resten im Kühlschrank ein echt schönes Abendessen.

Und damit hatten wir auch einen schönen Heimaturlaubsabschluss. Am Freitag machten wir uns wieder auf den Weg nach Stuttgart, leider. Ich werde wirklich immer wehmütiger, mit jedem Mal. Wahrscheinlich auch, weil ich bald wieder arbeite und dann nicht mehr so frei längere Heimataufenthalte planen kann. Hilft eigentlich nur ein Umzug, aber wer weiß ob und wann dieser Fall eintritt.

Das Wochenende verbrachten wir recht unspektakulär, denn eigentlich sind wir schon wieder auf dem Sprung. Morgen geht es noch ein paar Tage in die andere Richtung in den Urlaub: MTM bekam von mir 4 Tage am Bodensee geschenkt. Wir freuen uns schon!

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Wie mir Facebook zu meinem Glück verhalf

Mir geht ja Facebook in letzter Zeit ganz schön auf den Wecker. Ich hab das eigentlich immer ganz gerne genutzt, die Posts meiner Freunde interessierten mich, ich hab auch selbst gerne was gepostet. Inzwischen nutzt diese Plattform aber kaum noch jemand so wie vorher – ich sehe kaum noch nette Einträge oder Fotos, sondern  nur noch stinklangweilige Sachen wie: Manchmal lustige, aber oft kitschig-sentimentale Sprüchebilder (ääätzend!), „lustige“ Videos (laaangweilig!), geteilte Beiträge zu den Themen Politik, Lifestyle, Ernährung, Kindererziehung, oft mit gewissem Aluhut-Charakter (schnaaarch) und an welcher Veranstaltung irgendjemand teilnimmt (aha, toll!). Letzteres sollte mir nun aber plötzlich doch etwas bringen, nämlich einen AB-SO-LUT fantastischen Abend! Und das trug sich so zu:

Ich sah letzten Sonntag auf meiner Timeline, dass Jan Delay beim derzeit stattfindenen Jazzopen in Stuttgart ein Konzert geben wird, und zwar schon in 4 Tagen. Warum ich das sah, registrierte ich noch nicht wirklich, denn erst einmal war ich total von der Rolle, weil ich die Musik von Jan Delay und auch den Beginnern unglaublich feiere. Ich hatte die Beginner mal live beim HipHop Open in Stuttgart gesehen und die gingen sowas von ab, dass ich da heute noch von schwärme. Also suchte ich erst mal herum, ob es noch Karten gibt, und fragte eine Freundin, deren Musikgeschmack auch in diese Richtung tendiert. Sie konnte leider nicht so spontan. Geknicht scrollte ich noch ein bisschen durch die Veranstaltungsseite auf Facebook und sah dann plötzlich, wieso ich das überhaupt auf meiner Timeline gesehen hatte: Eine Bekannte, die ich durch MTMs Cousinen kenne, nahm daran teil! Und noch ein Bekannter aus ihrer „Gang“! Mit beiden bin ich schon partyerprobt und ich konnte mir gut vorstellen, dass ich mich da unkompliziert einklinken kann. Und so war es, sogar noch unkomplizierter als gedacht: Die beiden waren mit einer Gruppe von Leuten zu dem Konzert verabredet, in der sogar MTMs Cousin und seine Freundin vertreten waren (mit den beiden bin ich auch sehr partykompatibel, alles schon ausgetestet :D). Und die beiden hatten sogar noch eine Karte übrig. Gebongt!

Endlich war dann der Donnerstagabend gekommen, an dem MTM gerne den Kleinen übernahm (er steht nicht so auf Konzerte) und ich mit dieser Gruppe zu Jan Delays Disko No. 1, Denyo und Samy Deluxe abgehen konnte. Und so kam es natürlich auch: Es war eine geile Party mit durchweg geiler Musik, mit einer geilen Stimmung und einer sehr textsicheren Bellona! :D

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Beim Herumspringen und Tanzen ruinierte ich mir nicht nur meine Frisur (hab wie beim härtesten Training geschwitzt, fragt nicht), sondern irgendwie auch irgendwo was an meiner Hüfte. Ich hab seitdem eine Zerrung, glaube ich, und humple bisschen. Alte Frau. ;) Aber das war es wert, wirklich, es war Hammerhart. :D

 

 

„Deutschpoeten“, was für ein schönes Wort. :)

Seit Wochen schon hatte ich die Karte. Vor Monaten hätte ich mir das überhaupt nicht vorstellen können und jetzt tat ich es einfach, ohne mit der Wimper zu zucken: Zwei Tage Berlin, Freundinnenzeit, Festival, Party. Zwei Tage ohne Kind. Zwei Tage Kind bei Oma. Joa, es klappte alles wie erwartet hervorragend! :)

Ich reiste diesmal alleine mit MTE im Auto in meiner Heimat in Südbrandenburg an, schon am Donnerstag den 1. September. Berlin ist ja dann nicht mehr weit, was sehr praktisch ist: Die Omi hat viel Zeit mit dem Kleinen und die Mutti kann in Big Bad City „schwoofen“ gehen. Hat se auch gemacht, am Freitag düsten meine Freundin und ich los und saßen pünktlich 18:30 Uhr auf der Wiese im IFA Sommergarten. Dort fand das 2-tägige Festival „Fritz Deutschpoeten“ statt. Den Radiosender Fritz höre ich recht wehmütig gerne in Stuttgart übers Handy und letztes Jahr hörte ich auch bei den Deutschpoeten mit. Ist doch herrlich, die Idee, der Name dafür, und alles. Oder? Nur deutschsprachige Acts versüßten uns die nächsten 30 Stunden, und wie!

Am Freitagabend wartete ich nur auf Sido, weil Hip Hop und Rap eher meins sind – meine Freundin hingegen mochte eher so das gegenteilige Zeug, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Bei Sido rastete das Publikum aus und ich direkt (ein bisschen) mit, denn der ging echt ab wie Sau. Total geil! Der „Arschficksong“ zum Abschluss verstörte glaub ich meine Freundin komplett. :D

Die Nacht verbrachten wir dann zu zweit in der kleinen Single-Wohnung meiner kleinen Cousine, sie war nicht da und wir konnten komplett genießen, was wir da hatten: Zusammen im Bett pennen bis in die Puppen; keine Verantwortung; Frühstück, Sekt und Kippen in der Sonne über den Dächern Berlins; sich nochmal wie 20 fühlen. Gott, das war so scheiße herrlich, echt mal!

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Um 14 Uhr ging es weiter mit den Deutschpoeten, wir fanden nur noch einen Platz in der prallen Sonne und schwitzten vor uns hin, doch das war trotzdem nicht so schlimm, weil wir es einfach wieder genossen. Sitzen, trinken, rauchen, essen, quatschen, mithören und -singen – was wollten wir denn mehr? Nüscht!

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Als eeeendlich meine Favoriten des Tages zu später Stunde auf die Bühne kamen, sprang ich dann auch mal auf und tanzte und sang ausgelassen mit. Fettes Brot! Die sind nämlich auch abgegangen wie Sau und rissen alle mit sich!

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Wir wurden nach dem ganzen Spektakel abgeholt und schliefen noch in dieser Nacht wieder im beschaulichen Brandenburg in unseren Betten. Da fühlten wir uns auch überhaupt nicht mehr wie 20, da ging es dann nur noch um Regeneration. ;) Meine Mutti schlief bei meinem Kind und ich konnte die Nacht nochmal in Ruhe in ihrem Bett verbringen und richtig schön ausschlafen am Sonntagmorgen. Und so überstand ich das Ganze am Ende ziemlich erholt und aufgetankt und konnte dann wieder ganz MTEs Mutti sein. :)

Roland Kaiser, was wäre mein Leben ohne dich?

Den Titel gab’s hier schonmal im Blog, glaube ich. Ich war ja nunmehr auf 9 Konzerten von „Roli“, und ich höre vermutlich auch nicht auf, weiter auf seine Konzerte zu gehen. Da passt der Titel ziemlich gut. :)

Das vergangene Wochenende haben wir verlängert und in meiner Heimat verbracht. Grund dafür war nicht nur Roli am Freitag den 12.8.(deshalb sind auch die „12 von 12“ ausgefallen, zu viel Trubel, zu oft das Knipsen vergessen), sondern auch MTMs Geburtstag am 14.8.. Wir hatten eine schöne Zeit mit haufenweise „Freizeitstress“, wie irgendwie immer in der Heimat. MTM war beim Football in Dresden und beim Autocross, ich bei Roli, bei meiner besten Freundin zum Geburtstag und Babygucken; dazu noch die Vorbereitungen für das Geburtstagsgrillen, das Kümmern um unseren kleinen Quälgeist, Zusammensein mit der Familie… Ja, ist immer was los zu Hause.

Das Highlight des Wochenendes war aber einfach die „Kaisermania“. Die Karten sind immer ruckzuck ausverkauft, obwohl es immer vier Konzerte am Elbufer in Dresden gibt. Wir sind nun schon ganz aufgeregt, ob und für wann wir wohl für 2017 Karten kriegen, der Vorverkauf startet heute. Nein, wir kriegen einfach nicht genug. Die Stadt, die Kulisse, wir 5 Mädels (meine Mutti, meine Tante, meine Cousinen und ich) und Roli zusammen, das ist einfach immer bisschen magisch.

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Letztes Jahr war ich schwanger und hab das Ganze bei 40 (!) Grad trotzdem durchgezogen. Da fand ich es dieses Jahr tatsächlich angenehmer, obwohl es leider alle halbe Stunde regnete und wir mit unseren Regencapes bisschen lustig aussahen. Es lohnte sich trotzdem; sogar Maite Kelly trat diesmal mit auf und unterhielt das Publikum super.

Auf Verständnis für diese Roli-Liebe stößt man irgendwie nur in meiner Heimat oder Dresden oder vielleicht auch allgemein im Osten. Zumindest häufiger, als sonstwo. Die meisten Leute, die ich außerhalb dieser Gegend kenne, sind immer bisschen irritiert. Ich weiß noch, was ich für Spott im Blog über mich ergehen lassen musste, aber das macht mir alles nix, I love Roli forever! ;D

Wenn ein Song dir wie eine Rettung vorkommt.

Ich bin echt kein Freund von Video-Blogeinträgen, aber ich mache hier mal eine Ausnahme. Am 14. Mai hatten wir den ganzen Tag Gäste, meine Mutti und MTM und ich. In meinem Elternhaus, bzw. im Garten, haben wir zum Gedenken an meinen Papa gegrillt mit engen Verwandten und Freunden. Es war ein traurig-schöner Tag. Es war genau richtig so, keine Trauerfeier, keine Beisetzung für alle, aber eben dieser Tag mit lieben Menschen in unserem Garten. Jedenfalls lief an dem Tag auch der Eurovision Song Contest; wer mich kennt, weiß dass ich da total drauf stehe und normalerweise mit Zettel, Stift und reichlich Wein vor der Glotze sitze und nicht angesprochen werden möchte. An diesem Abend hat es sich erstens nicht ergeben und zweitens war mir nicht danach. Ich schaltete irgendwann halbherzig rein und verfolgte das Ganze oberflächlich. Als Justin Timberlake dann seinen neuen Song präsentierte, wurde ich hellhörig. Es war eigentlich sofort um mich geschehen. In so einer traurigen Zeit kommt plötzlich so ein Lied, das einen sofort vom Hocker reißt, das einen mitreißt, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Das hat doch irgendwas zu bedeuten oder?! Ich konnte das Lied einfach nicht vergessen und endlich gibt es nun das Video dazu und endlich habe ich es mir auch runtergeladen. Ich habe es schon saumäßig laut im Auto gehört und auch schon  mit meinem Söhnchen zusammen dazu getanzt. Es ist einfach genau das Lied, das ich in dieser schweren Zeit brauchte. Ich liebe es! ♥ :)

 

 

Eins nach dem anderen. Erstens: Heeme!

Ach herrje, ich bin dermaßen im Verzug hier! Die letzten zwei Wochenenden erforderten meine ganze Kraft und Aufmerksamkeit, aber jetzt lege ich los und berichte. Fangen wir mit dem verlängerten Wochenende in meiner Heimat an, an dem ich freitags frei hatte und am Pool im Garten meiner Eltern lag bei gefühlten Einhundert Grad Celsius. Ich verhielt mich den ganzen Tag ruhig und versuchte, mich mental auf den Abend vorzubereiten. Schließlich wollte ich das Roli-Konzert genießen und nicht nur bei 39 Grad irgendwie überstehen! Letztlich gelang das auch ganz gut, es war zwar heiß wie die Hölle, aber die Luftfeuchtigkeit ging noch und irgendwie konnte ich das ganz gut ertragen. Außerdem hatte ich einen kleinen Taschenventilator dabei! :D

Kaisermania

Bei der wunderschönen Kulisse meines geliebten Elbflorenz gab Roli wieder sein Bestes und bescherte mir, meinen Cousinen und meinen Tanten ein richtig schönes Konzert. Wenn ich richtig gezählt habe, dann war das mein siebtes, nicht immer in Dresden, aber immer schön. Diesmal war ich glaub ich zum ersten Mal nüchtern, doch auch das änderte nichts an meiner Freude an des Kaisers herrlicher Musik! :D Leider weiß ich jetzt schon, dass ich bei der nächsten Kaisermania in Dresden nicht direkt dabei sein werde. Warum? Weil die Karten nach einer Stunde Vorverkauf ALLESAMT ausverkauft waren! Und als die Zusatzkonzerte bekanntgegeben wurden, dauerte es auch nicht lang bis hier alles weg war, was mir möglich gewesen wäre. Nun werde ich im nächsten Jahr wahrscheinlich zu einem der vier Konzerte vor Ort sein und auf der Wiese sitzen mit meiner Freundin und vielleicht auch meiner Mutti. Von dort hört man Roli nämlich auch ganz gut, hab ich auch schon paar Mal gemacht.

Das restliche Wochenende verlief ähnlich heiß und ähnlich aktiv. Zwar waren immer ein paar Poolgänge und Terrassenchiller drin, aber hauptsächlich traf ich Freundinnen und quatschte und genoss die Zeit in der Heimat. Da gab es die eine Freundin, deren Baby ich mir am Samstagvormittag angeschaut habe und mit der ich schon so lange nicht mehr gelabert habe, dass drei Stunden gar nicht reichten und wir irgendwie unzufrieden auseinander gingen. Dann gab es die Freundin, mit der ich den Abend am See verbrachte mit einer Pizza und Malzbier und ebenfalls ausufernden Gesprächen. Dann gab es noch das Sonntagsfrühstück bei meinen Eltern auf der Terrasse mit meiner Hühnerbande, das mehrere Stunden dauerte, total schön war und im Pool endete. Und zwischendrin plünderten meine Cousinen, meine Tante, Mutti und ich noch den Dachboden und sortierten brauchbaren Babykram für mich aus. Puh, ganz schön was los, wa?

Als meine Cousine und ich am Sonntagnachmittag wieder die Fahrt in den Süden antraten, flossen (mal wieder) die Tränen. Die Zeit zu Hause vergeht immer viel zu schnell, wahrscheinlich weil sie so schön ist. Ich vermisse Heeme.

Roland Kaiser, was wäre mein Leben ohne dich?!

Gestern war es endlich wieder an der Zeit: KAISERMANIA in Dresden! :D :D :D

Kaisermania

Im letzten Jahr saßen meine Mutti und ich draußen auf der Wiese und hörten zu, diesmal hatten wir Karten und standen in der Menschenmenge gemeinsam mit Tante, Cousinen, Freundinnen. Es war ein wundervolles, langes Konzert (fast 3 Stunden!) mit Roli’s ganzen alten Schinken und den schönsten neuen Liedern. Wir sangen so laut mit, dass ich heute ein bisschen heiser bin, was ich immer besonders toll finde nach Konzerten. ;)

Roland Kaiser Dresden

Wir alle zusammen hatten viel Spaß, sowohl beim „Vorglühen“ auf der Wiese mit Blick auf Elbflorenz, als auch drinnen beim Konzert mit dieser wahnsinnig schönen Kulisse im Hintergrund. Party mit Freunden, Familie, Dresden und Roli – da geht mir einfach nur das Herz auf und ich bin wunschlos glücklich. MTM hat ausnahmsweise nicht zum Glück gefehlt, der kriegt das blanke Grauen allein bei dem Gedanken an so ein Konzert. Stattdessen ist er glücklich über die sturmfreie Bude in Stuggi für 4 Tage, so hat jeder was von meiner kleinen Heimatreise. :D

Statt Zettel und Stift

Hm, ich könnte ja auch hier aufschreiben, was mir zu den einzelnen Teilnehmern beim ESC einfällt. Sonst mach ich mir immer Notizen und entscheide dann am Schluss, wer meinen Anruf kriegt. Heute mal so, oder? Alles andere ist wie (fast) immer: Ich bin alleine, es gibt Käse und Rotwein und ich freu mich.

Ukraine
Nee, also, geht gar nicht, das Lied. Raus.

Weißrussland
Ganz nett. Erinnert mich an irgendein anderes Lied. La camisa negra?

Aserbaidschan
Also so ein Rumgejaule kann ich GAR nicht leiden.

Island
Alles klar, das ist schon viel mehr meins. Klingt gut und ist’ne lustige Truppe!

Norwegen
Interessanter Typ, aber überhaupt nicht meine Musik. Zu deprimierend.

Rumänien
Pfui.

Armenien
Erst triste Depri-Ballade, dann bisschen röhriger. Hm.

Montenegro
Ich finde gut, wenn in der Landessprache gesungen wird. Das wäre eine Regel, die ich grundsätzlich aufstellen würde. Aber das Lied gefällt mir nicht, zu schnulzig.

Polen
Find ich interessant und peppig. Der Beat gefällt mir. Erinnert mich an Miss Platnum, und die mag ich auch.

Griechenland
Ach hör doch auf.

Österreich
Ich verneige mich vor Frau Wurst und ihrem Mut, wirklich. Ich würde es ihr/ihm gönnen, allein wegen der ganzen Hater. Sehr gut gesungen, gutes Lied auch. Nur nicht mein Fall, Ballade halt. Aber einen Anruf werde ich trotzdem tätigen.

Deutschland
Heute zum ersten Mal gehört. Gut gemacht und gesungen, sympathische Mädels. Aber ich glaube, nicht markant genug für die Anrufer.

Schweden
Klingt ganz gut, aber wieder Ballade und schon wieder vergessen.

Frankreich
Jawohl! Gefällt mir ziemlich gut UND ist wieder in der Landessprache. Schön flott und lustig.

Russland
Klingt irgendwie nach Abba. Nur nicht so gut. Langweilig.

Italien
Die schöne Sprache macht das Lied leider auch nicht prägnanter. Aber ganz gut trotzdem.

Slowenien
Das Kleid ist schrecklich und das Lied auch. Weg!

Finnland
Klingt nach Highschool-Band, sieht auch bisschen so aus. Aber gefällt mir.

Spanien
Die Frau finde ich sehr beeindruckend. Wunderschön, krasse Stimme, kräftige, ausdrucksstarke Ballade. Ja, ich mag ausnahmsweise mal eine Ballade.

Schweiz
Schnuckeliger Typ, aber das Lied ist mir zu albern, mit pfeifen und so. Nö.

Ungarn
Heulboje. Jaja ich weiß, ernstes Thema und so. Hab ich genug, passt mir beim ESC nicht auch noch in den Kram.

Malta
Passt irgendwie nicht. Im’nem Pub fände ich es gut.

Dänemark
Üüüberhaupt nicht meins. Diese Lieder mit so niedlichen Männerstimmen, die regen mich schon immer im Radio auf.

Niederlande
Irritierenderweise mag ich schon wieder eine Ballade.

San Marino
Himmel hilf. Wundert mich überhaupt nicht, dass der Siegel dahinter steckt.

Großbritannien
Gefällt mir nicht.

Loswerden will ich noch: Dieser Kommentator, der reeeeeegt mich jedes Jahr auf’s Neue SO auf ey!

Angerufen habe ich für Island, Österreich und die Niederlande. :D

Immer mitten in die Fresse rein…

Auch wenn der Titel anderes vermuten lässt: Nein, es geht jetzt nicht um die fucking Ladezeiten bei blog.de. ;)

Am Wochenende bin ich mal kurz „rüber“ gejettet und kam im geliebten Osten auf meine Kosten, vor allem musikalisch. Auch wenn die zwei Konzerte, die ich mir anhörte, unterschiedlicher nicht sein können. Feuer und Wasser, sozusagen.

Am Freitag holten meine Eltern mich vom Flughafen Dresden ab und während mein Vati sich zum Kino verkrümelte, gingen Mutti und ich zur KAISERMANIA ans Elbufer. Naja, nicht ganz, wir gingen nicht rein sondern sparten uns die Konzertkarten (waren ja schon etliche Male dort), indem wir uns auf die Wiese daneben pflanzten zum Lauschen. Leider zunächst bei Regen, wie gut dass meine Mutti Klappstühle, Regenjacken und Schirme mitgebracht hatte. Andere waren auch so hart im Nehmen wie wir und ließen sich ebenfalls nicht vom Sauwetter abhalten. Belohnt wurden wir pünktlich zu Beginn des Konzertes mit einer aufbrechenden Wolkendecke, so dass wir die Schirme beiseite legen konnten.

Kaisermania

Schön war es, mal wieder Rolis Lieder mitzusingen und mit Mutti Sektchen zu trinken und zu quatschen. Später trafen wir noch meine Freundin mit ihrer Freundin und so feierten wir noch ein bisschen zu viert.

Am Samstag ging es weiter nach Big Bad City zu den Titelgebern dieses Eintrages: ÄRZTIVAL! Ja, ich bin musikalisch äußerst flexibel. Meine Mutti blieb lieber heeme, diesmal reiste ich mit meiner besten Freundin zum Konzert. Wir feierten sozusagen unseren ganz persönlichen Abschied von ihrer Junggesellinnenzeit, dasselbe taten wir im letzten Jahr mit meiner Junggesellinnenzeit bei SEEED in Leipzig. Das sind schöne Gelegenheiten, zusammen etwas zu erleben, nicht?!

Ärztival

Wir hatten jedenfalls viel Spaß, bei diesen Komikern auch kein Wunder. Sehr unterhaltsame Typen sind das, auch in den Pausen zwischen den Songs, die man alle so herrlich laut mitsingen kann! Und ein bisschen ins Schwärmen kamen wir auch, wie es sich für einen Junggesellinnenabschied gehört, nech!?

Farin Urlaub

Nach einer ziemlich anstrengenden Autofahrt des Nachts blieb ich sonntags ewig in den Federn liegen, chillte noch im Elternhaus herum und flog am Abend wieder zurück zu meinem anderen Zuhause.

Kurzweilig und schön war es, das Wochenende in meiner Heimat und rundherum. Ich bin gerne dort und schon sehr bald bin ich es wieder und wieder und wieder. Vorhaben über Vorhaben, Pläne über Pläne. Zur Zeit bisschen viel, aber auch aufregend und schön. Muss ich halt die Arbeitstage zum Entspannen nutzen. ;)